Nach Bines Tod: Zoo Frankfurt holt Giraffe aus Hannover

03.03.2026
MAXLOK-Redaktion


FRANKFURT - Nach dem Tod von Giraffe Bine Anfang Februar sind im Zoo Frankfurt wieder zwei Giraffen zu sehen. Am 26. Februar ist die elfjährige Nubische Giraffe Niobe aus dem Erlebnis-Zoo Hannover in Frankfurt eingetroffen. Seit Montag, 2. März, können Besucherinnen und Besucher die Tiere wieder erleben.
Bine war an einer akuten, schweren Erkrankung des Magen-Darm-Trakts gestorben. Trotz intensiver tierärztlicher Behandlung hatte sich ihr Zustand nicht verbessert, sodass sie eingeschläfert werden musste. Seit 2019 hatte sie sich die Anlage mit der zwölfjährigen Netzgiraffe Shujaa geteilt.

Passende Gefährtin gesucht

Um zu verhindern, dass Shujaa längere Zeit allein bleibt, suchte der Zoo in Abstimmung mit dem Zuchtbuch kurzfristig nach einer passenden Gefährtin. In Hannover war kurz zuvor ebenfalls eine Giraffe gestorben. Da Giraffen als soziale Tiere nicht einzeln gehalten werden, wurde Niobe nach Frankfurt vermittelt.
Derzeit ist das Giraffenhaus nur zeitweise geöffnet, damit sich der Neuzugang eingewöhnen kann. Schon bald sollen Niobe und Shujaa gemeinsam auf der Außenanlage zu sehen sein.
Kulturdezernentin Ina Hartwig betont die lange Tradition der Giraffenhaltung in Frankfurt und ihre Bedeutung für Bildungsarbeit und Artenschutz. Zoodirektorin Christina Geiger verweist darauf, dass Giraffen in freier Wildbahn als gefährdet gelten.

Savannenlandschaft geplant

Perspektivisch plant der Zoo im Rahmen eines Masterplans eine 2,4 Hektar große Savannenlandschaft, in der Giraffen gemeinsam mit anderen afrikanischen Arten gehalten werden sollen. (beg)
 
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Quelle: Presse- und Informationsamt Stadt Frankfurt
Bild zeigt Giraffe Niobe. Foto: Erlebnis-Zoo Hannover