62-jähriger mit Flasche verletzt / Szenebar als Angriffsziel
INNENSTADT - In der Nacht zu Samstag (18. Juli) kam es im Allerheiligenviertel in der Innenstadt zu zwei queerfeindlichen Angriffen. Im ersten Fall wurde eine Person verletzt. In einem weiteren Fall kam es zu einer Sachbeschädigung. Die Polizei nahm einen Tatverdächtigen fest.
Der erste Vorfall ereignete sich nach Angaben der Polizei gegen 3 Uhr im Allerheiligenviertel, als ein 62-Jähriger mit seinem Partner Händchen haltend auf der Battonnstraße in Richtung Lange Straße unterwegs war. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde eine Glasflasche in Höhe eines Kiosks an der Kreuzung Battonnstraße / Lange Straße zwischen den beiden auf den Boden geworfen.
Mit einer Glasflasche zugeschlagen
Als sich der 62-Jährige daraufhin umgedreht und nach dem Grund gefragt hatte, soll ein unbekannter Täter auf ihn zugegangen sein und unter Verweis auf die sexuelle Orientierung des Geschädigten unmittelbar mit einer Glasflasche zugeschlagen haben. Der 62-Jährige erlitt hierdurch Verletzungen im Gesicht. Der mutmaßliche Täter soll anschließend in Richtung Allerheiligentor geflohen sein und wird folgendermaßen beschrieben: Männlich; ca. 25 Jahre alt; 175-180 cm groß; dünne Statur; kurze, lockige Haare; weißer Jogginganzug.
Szenebar Ziel eines Angriffes
Im zweiten Fall sind nach Angaben der Polizei gegen 3.45 Uhr aus einer Gruppe heraus Flaschen auf eine Bar in der Alten Gasse geworfen wurden. Personen wurden hierbei nicht verletzt, jedoch entstand Sachschaden an einer Glasscheibe eines angrenzenden Objekts.
In der Nähe befindliche Einsatzkräfte konnten auf der Anfahrt eine flüchtende Gruppe wahrnehmen, die sich daraufhin zerstreute. Es gelang jedoch die Festnahme eines 21-Jährigen, der sich nun wegen des Verdachts der Sachbeschädigung verantworten muss.
Das zuständige Fachkommissariat hat in beiden Fällen die Ermittlungen aufgenommen. (ots/di)
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Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt
Das verwendete Symbolfoto zeigt Glasscherben . Foto über Pexels