"Uff die Gass" bietet fünf Tage Programm mit Comedy, Musik und Kultur
SACHSENHAUSEN - Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr kehrt das Stadtteilfestival „Uff die Gass!" nach Alt-Sachsenhausen zurück. Vom 22. bis 26. Juli verwandelt sich der Paradiesplatz erneut in einen Treffpunkt für Kultur, Musik und Begegnung. Veranstalter sind der Verein Altsax und zahlreiche lokale Partner, unterstützt von der Stabsstelle Stadtmarketing der Stadt Frankfurt.
Ansicht oben (zur vollen Größe anklicken): Der Paradiesplatz in Alt-Sachsenhausen dient als Open-Air-Bühne für das Festival "Uff die Gass". Foto: MAXLOK MEDIA
Während das Pilotprojekt 2025 noch an vier Sommerwochenenden stattfand und nach Angaben der Veranstalter mehr als 5000 Besucher anzog, konzentriert sich die zweite Ausgabe bewusst auf ein verlängertes Festivalwochenende. Damit sollen Aufmerksamkeit und Ressourcen gebündelt sowie das Profil des Formats weiter geschärft werden. Ziel bleibt es, Alt-Sachsenhausen nicht nur als Ausgehviertel, sondern auch als lebendigen Kultur- und Begegnungsort zu präsentieren.
Herausforderungen des Quartiers
Wirtschaftsdezernentin Stephanie Wüst würdigt das Festival als Beispiel dafür, wie eine Initiative aus dem Stadtteil selbst neue Impulse setzen könne. Das Projekt greife die bekannten Herausforderungen des Quartiers auf und integriere sie lösungsorientiert in sein Konzept. Der Paradiesplatz werde dadurch neu belebt.
Auch der Verein Altsax versteht das Festival ausdrücklich nicht als klassisches Straßenfest. Vorsitzender Timo Braun betont, der Platz habe bereits im vergangenen Jahr gezeigt, welches Potenzial in ihm stecke, wenn er aktiv gestaltet werde. „Uff die Gass!" solle Alt-Sachsenhausen aus seiner Tradition heraus für die Zukunft weiterentwickeln.
Inhaltlich stehen erneut Themen wie Aufenthaltsqualität, Sicherheit, Sauberkeit, kulturelle Vielfalt und ein respektvolles Miteinander im öffentlichen Raum im Mittelpunkt. Statt theoretischer Konzepte setzen die Veranstalter auf konkrete Maßnahmen wie abgestimmte Veranstaltungszeiten, lokale Kooperationen und ein vielseitiges Kulturprogramm, das unterschiedliche Zielgruppen ansprechen soll.
Programm sogar erweitert
Das Programm wurde gegenüber dem Vorjahr erweitert. Neben Live-Musik rücken Comedy und HipHop stärker in den Fokus. Ergänzt wird das Angebot durch künstlerische, sportliche und nachbarschaftliche Aktionen.
Den Auftakt bildet am Mittwoch, 22. Juli, erstmals ein kompletter Comedy-Abend mit mehreren Stand-up-Künstlern, bevor die Frankfurter Band Gastone den musikalischen Abschluss übernimmt. Am Donnerstag folgen Reggae-, Ska- und Crossover-Konzerte. Der Freitag gehört mit Open Mic und HipHop-Auftritten gezielt der jungen Frankfurter Musikszene. Am Samstag präsentiert das Festival eine breite Palette lokaler Bands sowie internationale Latin-Musik. Den Abschluss bildet am Sonntag ein Konzertabend im Schöppchekeller.
Die Veranstalter verstehen „Uff die Gass!" zugleich als Beitrag zur langfristigen Entwicklung Alt-Sachsenhausens. Das Festival solle zeigen, wie ein historisch gewachsenes Ausgehviertel wirtschaftlich erfolgreich, kulturell vielfältig und gleichzeitig lebenswert für die Nachbarschaft bleiben könne. Temporäre Kulturangebote könnten dabei neue Perspektiven für den öffentlichen Raum eröffnen.
Keine Konkurrenz zum Brunnenfest
Dabei sehen die Initiatoren das traditionsreiche Sachsenhäuser Brunnenfest ausdrücklich nicht als Konkurrenz. Vielmehr soll „Uff die Gass!" das bestehende Angebot ergänzen und historische Identität mit zeitgenössischer Stadtkultur verbinden. Unter dem Motto „Von hier – für hier" setzt das Festival auf lokale Netzwerke und die aktive Beteiligung der Menschen im Viertel.
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MAXLOK-Fakten
- „Uff die Gass!" findet vom 22. bis 26. Juli 2026 auf dem Paradiesplatz in Alt-Sachsenhausen statt.
- Das Festival bündelt Comedy, Live-Musik, HipHop, Stadtteilkultur und Begegnungsangebote in einem fünftägigen Programm.
- Nach der erfolgreichen Premiere mit mehr als 5000 Besuchern soll das Format die positive Entwicklung des Quartiers weiter fördern.
- Die Veranstalter verstehen das Festival als Baustein einer nachhaltigen Stadtteilentwicklung und als Ergänzung zum traditionellen Sachsenhäuser Brunnenfest.
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Quellen: Presse- und Informationsamt Frankfurt; Verein Altsax;