Stadt stellt erstmals zwei klimatisierte Busse am Willy-Brandt-Platz auf
FRANKFURT - Die Stadt stellt obdachlosen Menschen an heißen Tagen erstmals klimatisierte Busse als Rückzugsorte zur Verfügung. Die beiden Kühlmobile stehen bis Ende August am zentralen Willy-Brandt-Platz und bieten jeweils Platz für rund 40 Menschen. Die mit mobilen Klimageräten ausgestatteten ausrangierten Busse haben täglich von 13 bis 19 Uhr geöffnet. Das Projekt wurde von Elke Voitl, Dezernentin für Soziales und Gesundheit, gemeinsam mit der Johanniter-Unfall-Hilfe initiiert.
Ansicht oben (zur vollen Größe anklicken): Klimastandort - am Willy-Brandt-Platz stehen die klimatisierten Busse. Foto: Stadt Frankfurt / Jan Hassenpflug
„Extreme Hitze in Innenstädten ist ein Gesundheitsrisiko – besonders für obdachlose Menschen. Denn sie können sich nicht einfach in einem klimatisierten Einkaufszentrum oder Restaurant abkühlen”, warnt Voitl. Mit diesem deutschlandweit einmaligen Projekt reagiere die Stadt schnell und pragmatisch auf den heißen Sommer. Mit den Kühlmobilen erweitere die Stadt ihre Maßnahmen zum Schutz besonders gefährdeter Menschen bei extremer Hitze.
Johanniter betreuen die Kühlmobile
Die Johanniter bieten in den Kühlmobilen kostenlos Trinkwasser an, stehen als Ansprechpersonen bereit und vermitteln bei Bedarf weitere Hilfsangebote. Sicherheitspersonal unterstützt den geordneten Betrieb. „Der Willy-Brandt-Platz ist mit seiner Lage zwischen der Innenstadt und dem Bahnhofsviertel für obdachlose Menschen leicht erreichbar. Als Johanniter verbinden wir medizinische Hilfe, soziale Betreuung und praktische Hilfeleistung direkt dort, wo sie gebraucht wird“, sagt Oliver Pitsch, Regionalvorstand der Johanniter.
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Quelle: Presse- und Informationsamt Frankfurt;