Klopp setzt auf Eintracht-Trio: Ebnoutalib vor DFB-Debüt

17.09.2026
MAXLOK-Redaktion


Drei Frankfurter für Deutschland: Klopp nominiert Ebnoutalib, Burkardt und Atubolu

FRANKFURT - Gleich drei Profis von Eintracht Frankfurt gehören zum ersten Aufgebot des neuen Bundestrainers Jürgen Klopp. Younes Ebnoutalib, Jonathan Burkardt und Noah Atubolu hat Klopp für die vier anstehenden Spiele der deutschen Nationalmannschaft in der Nations League nominiert. Für Ebnoutalib ist es die erste Berufung in die A-Nationalmannschaft. Burkardt kehrt ins DFB-Team zurück, auch Atubolu erhält wieder eine Chance im Kreis der A-Auswahl.

Ansicht oben (zur vollen Größe anklicken): Wort- und gestenreich - Bundestrainer Jürgen Klopp am DFB-Campus im Stadtteil Niederrad bei der Vorstellung des 44 Spieler starken Kaders der A-Nationalmannschaft der Männer für die anstehenden Spiele der UEFA Nations League. Foto:©IMAGO / Jan Huebner
 
Klopp präsentierte sein erstes Aufgebot am Donnerstag auf dem DFB-Campus in Frankfurt – und wählte dabei einen ungewöhnlichen Weg. Insgesamt nominierte der 59-Jährige 44 Spieler, die auf zwei weitgehend unterschiedliche Kader für die vier Partien verteilt werden. Der erste Block bestreitet die Spiele am 24. September in Amsterdam gegen die Niederlande und am 27. September in Augsburg gegen Griechenland. Danach reist ein Großteil der Spieler zu seinen Vereinen zurück. Für die Begegnungen am 1. Oktober in München gegen Serbien und am 4. Oktober in Thessaloniki gegen Griechenland rückt eine zweite Gruppe nach.
 

Vom Riederwald ins DFB-Team

Für die Eintracht-Profis bedeutet das: Ebnoutalib gehört bereits zum ersten 24 Spieler umfassenden Aufgebot und reist am Montag zum Treffpunkt der Nationalmannschaft nach Herzogenaurach. Der 23 Jahre alte Angreifer könnte damit bereits beim Nations-League-Auftakt gegen die Niederlande zu seinem Länderspieldebüt kommen. Ebnoutalib hat bislang noch kein A-Länderspiel absolviert.
 
Burkardt und Atubolu sind dagegen für den zweiten Teil der Länderspielphase vorgesehen. Sie stoßen nach der Partie gegen Griechenland in Augsburg zur Mannschaft und stehen damit für die Spiele gegen Serbien und Griechenland zur Verfügung. Für Burkardt ist die Nationalmannschaft kein Neuland: Der Eintracht-Stürmer kommt bislang auf fünf A-Länderspiele. Torhüter Atubolu wartet dagegen ebenso wie Ebnoutalib noch auf seinen ersten Einsatz für die A-Auswahl.
 
Besonders bemerkenswert ist die Nominierung Ebnoutalibs. Klopp setzt in seinem ersten Aufgebot bewusst auch auf Spieler, die bislang nicht zum etablierten Kreis der Nationalmannschaft gehörten. Er wolle Talente auf die kommenden Jahre vorbereiten und ihnen die Chance geben, sich auf höchstem Niveau zu entwickeln. Einige seiner Nominierungen seien überraschend, räumte der neue Bundestrainer bei seiner Vorstellung ein.
 

Starkes Signal für die Eintracht

Die Aufteilung auf zwei Kader begründete Klopp mit der ungewöhnlichen Belastung von vier Länderspielen innerhalb kurzer Zeit. Zugleich will er die Gelegenheit nutzen, möglichst viele Spieler persönlich im Nationalmannschaftsumfeld kennenzulernen. Eine Einteilung in eine erste und zweite Mannschaft gebe es dabei ausdrücklich nicht. Ziel sei es, alle vier Nations-League-Spiele zu gewinnen.
 
Neben dem Frankfurter Ebnoutalib gehören unter anderem Hennes Behrens vom FC Augsburg, Bambasé Conté von der TSG Hoffenheim sowie Max Rosenfelder, Philipp Treu und Yannik Engelhardt vom SC Freiburg zu den Neulingen im ersten Aufgebot. Im zweiten Kader kommen weitere Debütanten hinzu. Insgesamt umfasst Klopps Premierenauswahl 44 Spieler.
 
Für Eintracht Frankfurt ist die Nominierung ein starkes Signal: Mit einem Torhüter und zwei Angreifern ist der Bundesligist gleich dreifach im ersten Aufgebot des neuen Bundestrainers vertreten. Während Burkardt bereits internationale Erfahrung mitbringt, können Ebnoutalib und Atubolu nun auf ihr Debüt hoffen.
 

MAXLOK-Fakten

  • Drei Eintracht-Profis nominiert: Younes Ebnoutalib, Jonathan Burkardt und Noah Atubolu gehören zu Klopps erstem DFB-Aufgebot.
  • Premiere für Ebnoutalib: Der 23-Jährige steht erstmals im Kader der deutschen A-Nationalmannschaft und gehört bereits zum Aufgebot für die ersten beiden Nations-League-Spiele.
  • Burkardt und Atubolu kommen später: Beide stoßen nach dem Griechenland-Spiel in Augsburg für die Partien gegen Serbien und Griechenland zum Team. Burkardt hat bislang fünf A-Länderspiele absolviert, Atubolu noch keines.
  • 44 Spieler in zwei Kadern: Klopp nutzt die vier Spiele innerhalb kurzer Zeit, um zahlreiche Spieler kennenzulernen und mehrere Neulinge zu testen.
 
 

MAXLOK-Service

  • UEFA Nations League 2026/27 – die nächsten Deutschland-Spiele
  • 24. September, 20.45 Uhr: Niederlande – Deutschland, Johan Cruyff Arena, Amsterdam; TV: RTL
  • 27. September, 20.45 Uhr: Deutschland – Griechenland, WWK Arena, Augsburg; TV: ARD
  • 1. Oktober, 20.45 Uhr: Deutschland – Serbien, Allianz Arena, München; TV: ZDF
  • 4. Oktober, 20.45 Uhr: Griechenland – Deutschland, Toumba Stadion, Thessaloniki; TV: RTL
----------- 
 
Quellen: DFB; Eintracht Frankfurt
 
Transparenz-Hinweis: Alle Artikel werden nach journalistischen Grundsätzen recherchiert, verfasst, geprüft, redigiert und veröffentlicht. Dazu nutzt die Redaktion auch KI-gestützte Werkzeuge. Sollten Sie auf Ungenauigkeiten oder Fehler aufmerksam werden, sind wir für einen entsprechenden Hinweis unter redaktion@maxlok.news dankbar.