Über 500 Kilogramm Kokain in Koffern und Kartons geschmuggelt
FRANKFURT - Drei Männer hat die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift Hessen (GER) bereits am Donnerstag, 1. Oktober, am Flughafen Frankfurt festnehmen können. Das teilten nun das Zollfahndungsamt Frankfurt und das Hessische Landeskriminalamt mit. Die Tatverdächtigen im Alter von 17 bis 38 Jahren beabsichtigten nach Angaben des Zollfahndungsamtes Frankfurt insgesamt 22 Kilogramm Kokain illegal einzuschmuggeln.
Ansicht oben (zur vollen Größe anklicken): Eine Auswahl der verpackten Kokain-Blöcke, die sichergestellt werden konnten. Foto: Zollfahndungsamt Frankfurt
Zuvor seien im Rahmen von seit Juli 2026 im Auftrag der Staatsanwaltschaft Wiesbaden verdeckt geführten Ermittlungen der Schmuggel von Kokain in Koffern und Kartons festgestellt sowie die drei Tatverdächtigen identifiziert worden. Der Tätergruppierung wird der Einfuhrschmuggel und der unerlaubte Handel mit Betäubungsmitteln von mindestens 590 Kilogramm Kokain vorgeworfen. Bereits Ende August habe eine Rauschgiftkurierin bei der Übernahme von 130 Kilogramm Kokain festgenommen werden können.
Festnahme von Spezialeinheiten unterstützt
Die Maßnahmen am Frankfurter Flughafen unterstützten auch Spezialeinheiten des Zollfahndungsamts Frankfurt und des Hessischen Landeskriminalamts sowie Kräfte des Hauptzollamts Frankfurt.
Die drei Männer wurden im Anschluss dem Haftrichter beim Amtsgericht Wiesbaden vorgeführt, der in allen Fällen die Untersuchungshaft anordnete.
Die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) Hessen wurde im Jahr 2012 als Zusammenschluss von Ermittlerinnen und Ermittlern des Hessischen Landeskriminalamtes und des Zollfahndungsamtes Frankfurt am Main gegründet. Ziel der GER Hessen ist die Bekämpfung der hessenweiten und grenzüberschreitenden Rauschgiftkriminalität. Als Expertendienststelle führt die GER Hessen besonders umfangreiche Ermittlungsverfahren im Bereich der schweren und organisierten Kriminalität mit dem Schwerpunkt Rauschgiftdelikte.
--------------------
Quelle: Zollfahndungsamt Frankfurt; Polizeipräsidium Frankfurt;