FRANKFURT - Die Ostermärsche haben auf dem Frankfurter Römerberg mit Protesten, Parolen und Reden für Frieden geendet. Zahlreiche Menschen hatten dazu am Ostermontag unter dem Motto "Friedensfähig statt erstschlagsfähig" an den Märschen und an der Abschlusskundgebung vor dem Römer teilgenommen. Die Protestierenden wandten sich gegen Aufrüstung und Militarisierung. Auch in anderen hessischen Städten und Gemeinden kam es zu Kundgebungen.
Ansicht oben: Zu den Rednern der Abschlusskundgebung auf dem Römerberg zählten unter anderem Tsafrir Cohen, Geschäftsführer von medico international, der hessische GEW-Vorsitzende Thilo Hartmann und Naisan Raji von den Linken. Foto: MAXLOK MEDIA
Die Redner der Abschlusskundegebung wandten sich im wesentlichen gegen die Folgen der Aufrüstung. Diese zeigten sich etwa im Abbau von Sozialleistungen und in nachteiligen Folgen und Belastungen für das Gesundheitswesen, die Bildung und Forschung und Infrastrukturprojekte. Um die zahlreichen Kriege und Konflikte zu befrieden, wurde ein entschlossener diplomatischer Einsatz der Staaten und insbesondere der Bundesregierung gefordert.
Ansicht oben: Teilnehmer der Ostermärsche haben sich am Ostermontag auf dem Römerberg zur Abschlusskundgebung versammelt. Video: MAXLOK MEDIA / Audio: Envato-Lizenz
Widerstand gegen Aufrüstung und Krieg
Nach Angaben der Informationsstelle Ostermarsch sind rund 5.000 Menschen in einem Sternmarsch aus Frankfurter Stadtteilen sowie umliegenden Städten zum Römerberg gelaufen und gefahren. Die Polizei geht hingegen von maximal 1500 Teilnehmern aus. Die Ostermärsche, die vor fünf Jahrzehnten durch die Friedensbewegung in Deutschland organisiert wurden, hatten damals deutlich mehr Teilnehmer als heutzutage. Der Sprecher der Informationsstelle Ostermarsch, Willy van Ooyen, zeigte sich trotzdem zufrieden, mit dem "vielfältigen Wiederstand gegen Aufrüstung und Krieg".
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Quellen: Informationsstelle Ostermarsch, Polizei