Weltweit 30 nominierte Gebäude / Renommierte Auszeichnung
FRANKFURT - Ein Hochhaus aus Frankfurt gehört zu den weltweit 30 Nominierten für den Internationalen Hochhaus Preis (IHP) 2026/27. Damit geht auch in diesem Jahr ein Gebäude aus der Mainmetropole ins Rennen um eine der wichtigsten Auszeichnungen der internationalen Hochhausarchitektur. Welche fünf Projekte das Finale erreichen, soll im Herbst bekanntgegeben werden. Der Sieger wird am 3. November in der Frankfurter Paulskirche ausgezeichnet.
Ansicht oben (zur vollen Größe anklicken): Der Europa-Allee-Tower am Standort im Europaviertel - nach einem Entwurf des Frankfurter Büros "CMA - Cyrus Moser Architketen", geht mit ins Rennen um den Internationalen Hochhauspreis. Foto: Deutsches Architekturmuseum / Adrian Schulz
Nach Angaben der Veranstalter wurden für den aktuellen Wettbewerb mehr als 1.000 Hochhäuser ausgewertet, die in den vergangenen beiden Jahren weltweit fertiggestellt worden sind. Die Jury wählte daraus 30 Projekte aus zwölf Ländern auf fünf Kontinenten aus. Europa ist mit lediglich drei Nominierungen vertreten – neben Deutschland auch Belgien und Österreich. Allein diese Auswahl unterstreicht die internationale Bedeutung der Frankfurter Bewerbung.
Mindesthöhe 100 Meter
Der Internationale Hochhaus Preis wird seit 22 Jahren gemeinsam von der Stadt Frankfurt, dem Deutschen Architekturmuseum (DAM) und der DekaBank vergeben. Er zählt weltweit zu den renommiertesten Auszeichnungen für Hochhausarchitektur.
Prämiert werden Gebäude, die architektonische Qualität mit Nachhaltigkeit, innovativer Technik sowie einem überzeugenden städtebaulichen und sozialen Konzept verbinden. Teilnahmeberechtigt sind Hochhäuser mit einer Höhe von mindestens 100 Metern, die innerhalb der vergangenen zwei Jahre fertiggestellt wurden.
Neue Hochhaus-Konzepte
Die aktuelle Recherche des Deutschen Architekturmuseums zeigt zugleich, wie sich der Hochhausbau international verändert. Immer häufiger entstehen Gebäude mit gemischter Nutzung aus Wohnen, Arbeiten und öffentlichen Angeboten. Begrünte Fassaden und Dachlandschaften, die vor wenigen Jahren noch als Besonderheit galten, gehören inzwischen vielfach zum Standard.
Gleichzeitig gewinnt der Umbau und die Weiterentwicklung bestehender Gebäude an Bedeutung. Hintergrund sind knapper werdende Bauflächen in den Metropolen sowie steigende Anforderungen an Klimaschutz und Ressourcenschonung.
Regional bleibt Asien das Zentrum des Hochhausbaus. Unter den Nominierten stammen allein neun Gebäude aus China. Weitere Projekte kommen unter anderem aus Singapur, Malaysia, Südkorea und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Australien ist mit fünf, die USA ebenfalls mit fünf Hochhäusern vertreten. Hinzu kommen drei Projekte aus Südamerika, darunter Bauten in Argentinien und Brasilien.
Frankfurter Teilnahme ist schon Tradition
Mit der Nominierung setzt Frankfurt seine lange Tradition als Deutschlands bedeutendster Hochhausstandort fort. Die Stadt ist nicht nur Mitveranstalterin des Internationalen Hochhaus Preises, sondern verfügt mit ihrer Skyline über ein europaweit einzigartiges Ensemble moderner Hochhäuser. Entsprechend richtet sich der Blick nun auf den Herbst, wenn die fünf Finalisten bekanntgegeben werden. Für das nominierte Frankfurter Hochhaus wäre bereits der Einzug in die Endrunde ein international beachteter Erfolg.
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MAXLOK-Fakten
- Ein Frankfurter Hochhaus gehört zu den weltweit 30 Nominierten für den Internationalen Hochhaus Preis 2026/27.
- Mehr als 1000 neue Hochhäuser wurden weltweit geprüft; Europa stellt nur drei Nominierungen.
- Die fünf Finalisten werden im Herbst bekanntgegeben, die Preisverleihung findet am 3. November in der Frankfurter Paulskirche statt.
- Der Wettbewerb zeichnet Hochhäuser aus, die Architektur, Nachhaltigkeit, Innovation sowie soziale und städtebauliche Qualität miteinander verbinden.
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Quellen: Presse- und Informationsamt Frankfurt; Deutsches Architekturmuseum; Deka Bank;