Sicherheit und Ordnung - zwei Wochen lang Kontrollen in Sachsenhausen / Einsätze in weiteren Quartieren angekündigt
SACHSENHAUSEN - Mit einer groß angelegten Kontrolloffensive hat die Frankfurter Stadtpolizei in der ersten Julihälfte ihre Präsenz in Sachsenhausen deutlich verstärkt. Zwischen dem 1. und 15. Juli überprüften Einsatzkräfte gemeinsam mit weiteren Sicherheitsbehörden im Rahmen sogenannter 360-Grad-Kontrollen zahlreiche Bereiche des Stadtteils. Ziel der Aktion war es, Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit im öffentlichen Raum zu verbessern sowie Verstöße konsequent zu ahnden.
Ansicht oben (zur vollen Größe anklicken): Stadtteilbild - Sperrmüll auf dem Fußweg mag niemand. Diese unschönen Szenen tragen entscheidend zur negativen Wahrnehmung eines Quartiers bei. Foto: Stadt Frankfurt / Ordnungsamt
Bilanz fällt umfangreich aus
Die Bilanz der zweiwöchigen Kontrollen fällt umfangreich aus. Die Stadtpolizei überprüfte 52 Personen und 103 Fahrzeuge. Hinzu kamen 33 Kontrollen von Sondernutzungen im öffentlichen Raum, 30 Gewerbekontrollen sowie zehn Jugendschutzkontrollen. In Grünanlagen führten die Einsatzkräfte 115 Kontrollen durch. Außerdem wurden 42 illegale Abfallablagerungen festgestellt und zur Beseitigung an die Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES) gemeldet.
Mit dem Sicherheitsmobil war sie am 1. Juli auf dem Martha-Wertheimer-Platz sowie am 7. Juli am Bolzplatz an der Stresemannallee vertreten. Dort informierten die Einsatzkräfte unter anderem über ordnungsrechtliche Themen und Bußgelder bei illegaler Müllentsorgung.
Einsätze in Ginnheim und weiteren Vierteln angekündigt
Die Stadt kündigt an, die 360-Grad-Kontrollen im Laufe des Jahres auf weitere Frankfurter Stadtteile auszuweiten. Geplant sind Einsätze in Fechenheim, Bergen-Enkheim, Schwanheim, Bockenheim, dem Nordend, Oberrad, Ginnheim, Nied, dem Westend, Rödelheim und Griesheim. Weitere Stadtteile sollen im kommenden Jahr folgen.