Leitungsarbeiten und Einbau einer Zisterne am Verwaltungsgebäude beginnen
SACHSENHAUSEN - Am Südfriedhof beginnen die Leitungsarbeiten und der Einbau einer Zisterne am Verwaltungsgebäude. Die Arbeiten sind Teil des ersten Bauabschnitts zur umfassenden Neuentwicklung des Standorts. Sie müssen vorgezogen werden, um die Versorgung mit Heizung, Strom und Wasser sicherzustellen, wenn die bestehenden Betriebsgebäude zurückgebaut werden. Seit Mitte Januar laufen auf dem Südfriedhof die Bauarbeiten für den ersten Bauabschnitt.
Ansicht oben (zur vollen Größe anklicken): Die Arbeiten am Südfriedhof sind umfangreich. Die Stadt versucht, die Einschränkungen für Besucher und Trauernde so gering wie möglich zu halten. Symbolbild über Pexels
Der bestehende Lagerplatz im Südosten des Friedhofs wird dabei neu geordnet und modernisiert. Auf dem Gelände entstand bereits ein Carport für Geräte und Maschinen. Demnächst erhält der Carport das geplante extensive Gründach mit Photovoltaikanlage zur Eigenstromnutzung. Drei Zisternen mit je 17 Kubikmeter Fassungsvermögen, verschiedene Schächte und Leitungen wurden neben einem neuen Waschplatz bereits eingebaut. Damit wurde ein Teil des nachhaltigen Entwässerungs- und Nutzungskonzept umgesetzt: Regenwasser von Dach- und befestigten Flächen wird gesammelt, gefiltert und künftig für die Bewässerung sowie für den Betrieb des Waschplatzes genutzt. Das macht die Friedhofsgärtnerinnen und -gärtner der privaten Gärtnereien und des Grünflächenamtes bei Pflegearbeiten künftig unabhängiger von Extremwetterlagen, wie langanhaltende Trockenheiten und Hitzeperioden.
Einschränkungen für Friedhofsbesucher
Die Bauarbeiten führen zu kleineren Einschränkungen des Friedhofsbetriebes: Die Zufahrtsstraße von der Darmstädter Landstraße zum Friedhof wird ab Mitte Oktober im nördlichen Bereich gesperrt, die Zufahrt zum Parkplatz bleibt bestehen. Für die Dauer von etwa 28 Wochen erfolgt der Zugang für die Besucherinnen und Besucher sowie Trauergäste von der Darmstädter Landstraße zum Friedhof beziehungsweise zur Trauerhalle über den Nebeneingang des Südfriedhofs etwa 300 Meter südlich des Haupteingangs zu den gewohnten Öffnungszeiten. Eine Beschilderung vor Ort ist eingerichtet.
Der Nebeneingang wurde bereits im Sommer erneuert. Er gewährleistet jetzt das Verlassen des Friedhofs (auch nach den Schließzeiten) über ein barrierefreies Drehtor. Die Bauarbeiten werden so organisiert, dass Trauergäste möglichst wenig beeinträchtigt werden. Das Grünflächenamt bittet um Verständnis und setzt alles daran, Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.
In den noch folgenden Bauabschnitten sind der Rückbau der bestehenden Betriebsgebäude und der Neubau des Betriebshofs sowie die Grunderneuerung der Trauerhalle inklusive ihrer Nebengebäude und Außenanlagen vorgesehen. Für den Einbau der Zisternen und das Nutzbarmachen des Brauchwassers auf dem Südfriedhof erhält die Stadt Frankfurt am Main Fördermittel in Höhe von rund 182.000 Euro aus dem Förderprogramm „Förderung von kommunalen Klimaschutz- und Klimaanpassungsprojekten sowie von kommunalen Informationsinitiativen“ des Landes Hessen.
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Quelle: Presse- und Informationsamt Frankfurt;