Start der "Frankfurter Begegnungen" / Veranstaltungsreihe fördert ehrenamtliches Engagement
FRANKFURT - Mit einer neuen Veranstaltungsreihe wollen die Stiftung Polytechnische Gesellschaft und die Volkshochschule Frankfurt das Ehrenamt in Frankfurt stärken. Unter dem Titel „Frankfurter Begegnungen" entsteht ab Mai ein neues Angebot für Menschen, die sich bereits gesellschaftlich engagieren – oder künftig engagieren möchten. Geplant sind Netzwerkabende, kostenfreie Weiterbildungen und ein sogenannter Community Hub zur Entwicklung gemeinsamer Projekte.
Ansicht oben (zur vollen Größe anklicken): Frank Dievernich, Vorstandsvorsitzender der Stiftung polytechnische Gesellschaft (links), und Danijel Dejanovic, VHS-Direktor, mit der frisch unterzeichneten Kooperationsvereinbarung, Foto: Stiftung Polytechnische Gesellschaft
Die Initiatoren verstehen das Format als Plattform für Austausch und Zusammenarbeit innerhalb der Stadtgesellschaft. Viermal im Jahr sollen Menschen aus Vereinen, Initiativen, Nachbarschaftsprojekten und neuen Formen des Engagements zusammenkommen. Ziel ist es, voneinander zu lernen, Kontakte zu knüpfen und gemeinsame Ideen zu entwickeln.
Auftaktveranstaltung am 28. Mai
Die Auftaktveranstaltung findet am 28. Mai in der Deutsche Nationalbibliothek statt. Geplant ist eine interaktive Aktionsmeile mit Vertretern des Frankfurter Ehrenamts. Erwartet werden unter anderem Hessens Staatssekretärin Manuela Strube, Oberbürgermeister Mike Josef sowie der als „Bahnbabo" bekannte Sozialaktivist Peter Wirth.
Auch die Veranstalter selbst werden das neue Projekt vorstellen. Für die VHS Frankfurt spricht Direktor Danijel Dejanovic, für die Stiftung deren Vorstandsvorsitzender Frank Dievernich.
"Engagement lebt von Begegnung"
Dievernich betont den verbindenden Charakter der Reihe: „Engagement lebt von Begegnung." Genau daran knüpften die „Frankfurter Begegnungen" an, indem sie Menschen zusammenbringen, die ihre Stadt aktiv mitgestalten wollen. Auch VHS-Direktor Dejanovic versteht das Projekt als Signal für gesellschaftlichen Zusammenhalt. Ehrenamtliche seien die „stillen Heldinnen und Helden" der Stadt – ohne sie funktionierten viele Bereiche wie Tafel, Flüchtlingshilfe oder Sportvereine nicht.
Neben den Netzwerkabenden soll vor allem die Qualifizierung Ehrenamtlicher eine zentrale Rolle spielen. Gemeinsam mit der VHS entsteht ein kostenfreies Weiterbildungsprogramm, das sich an konkreten Bedürfnissen aus der Engagementpraxis orientiert. Inhaltlich geht es unter anderem um sogenannte „Future Skills" – also Kompetenzen, die für moderne Vereins- und Projektarbeit zunehmend wichtig werden. Die Kurse finden dezentral an VHS-Standorten in Höchst, im Nordwestzentrum und im Ostend statt.
Darüber hinaus planen die Veranstalter einen Community Hub im Polytechniker-Haus an der Untermainanlage. Dort sollen Teilnehmende ihre Ideen weiterentwickeln, Kooperationen vertiefen und neue Projekte für das zivilgesellschaftliche Engagement anschieben können.
MAXLOK-Fakten
- Neue gemeinsame Veranstaltungsreihe von Stiftung Polytechnische Gesellschaft und VHS Frankfurt
- Zielgruppe: Engagierte Bürgerinnen und Bürger sowie Menschen mit Interesse am Ehrenamt
- Bestandteile: Netzwerkabende, kostenlose Weiterbildungen und Community Hub
- Themenschwerpunkte: Austausch, Projektentwicklung und „Future Skills"
- Die Teilnahme an allen Veranstaltungen und Fortbildungen ist kostenfrei.
- Teil des Frankfurter „Jahrs des Engagements"
- Anmeldung online unter sptg.de/frankfurter-begegnungen
MAXLOK-Service
Termine und Veranstaltungsorte im Jahr 2026
- Donnerstag, 28. Mai, 18.30 bis 21 Uhr, Einlass ab 18 Uhr, Deutsche Nationalbibliothek, Adickesallee 1
- Mittwoch, 23. September 2026, 18.30 bis 21 Uhr, Einlass ab 18 Uhr, Saalbau Titusforum, Walter-Möller-Platz 2
- Freitag, 2. Oktober, 18.30 bis 21 Uhr, Einlass ab 18 Uhr, Saalbau Südbahnhof, Hedderichstraße 51
- Donnerstag, 3. Dezember, 18.30 bis 21 Uhr, Einlass ab 18 Uhr, Saalbau Gallus, Frankenallee 111
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Quellen: Presse- und Informationsamt Frankfurt; Polytechnische Gesellschaft Frankfurt; Frankfurter Volkshochschule