Richtfest für Neubau der Frankfurt University of Applied Sciences
NORDEND - Mit dem Richtfest hat die Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) einen weiteren Meilenstein beim Bau ihres neuen Forschungs- und Lehrgebäudes für den Fachbereich Informatik und Ingenieurwissenschaften erreicht. Weniger als ein Jahr nach der Grundsteinlegung im September 2025 wurde am Dienstag der Baufortschritt am Nibelungenplatz gefeiert. Das rund 80 Millionen Euro teure Gebäude soll im Sommer 2027 in Betrieb gehen und das bisherige Institutsgebäude aus dem Jahr 1963 ersetzen.
Ansicht oben (zur vollen Größe anklicken): Schöner lehren und lernen - Darstellung des neuen Lehrgebäudes des Fachbereichs Informatik und Ingenieurwissenschaften der Frankfurt UAS. Visualisierung: agn Niederberghaus & Partner GmbH
Für Fachbereiche Informatik und Ingenieurwissenschaften
Nach Angaben des Landes schafft der Neubau zeitgemäße Voraussetzungen für Forschung und Lehre in den MINT-Fächern. Auf rund 4.100 Quadratmetern Nutzfläche entstehen auf sechs Ebenen Büros, Seminarräume, Labore und Werkstätten. In den beiden Untergeschossen werden störungsfreie Labore eingerichtet, die den Einsatz besonders empfindlicher Mess- und Forschungsgeräte ermöglichen. Ein verglastes Technikum soll die praktische Forschungsarbeit auch nach außen sichtbar machen. Geplant sind zudem eine Photovoltaikanlage sowie eine Dachbegrünung.
Der Fachbereich Informatik und Ingenieurwissenschaften zählt zu den größten technischen Fachbereichen der Hochschule. Nach Angaben der Frankfurt UAS sollen die neuen Räumlichkeiten die Zusammenarbeit von Forschung, Lehre und Praxis weiter stärken. Gleichzeitig soll das Gebäude die Sichtbarkeit der Ingenieur- und Informatikstudiengänge am Hochschulstandort erhöhen.
Baustein der Frankfurter Campusmeile
Auch für die Stadtentwicklung spielt das Projekt eine Rolle. Der Neubau entsteht entlang der Frankfurter Campusmeile am Alleenring, die seit 2016 Hochschul- und Forschungseinrichtungen stärker miteinander vernetzen und im Stadtbild sichtbarer machen soll. Das Gebäude öffnet sich mit seiner Architektur zur Campusmeile und soll Forschung und Entwicklung stärker in den öffentlichen Raum rücken. Verantwortlich für Planung und Umsetzung sind das Architekturbüro agn sowie der Generalunternehmer Hochtief unter der Leitung des Landesbetriebs Bau und Immobilien Hessen (LBIH). Die besondere Herausforderung bestand nach Angaben der Projektverantwortlichen darin, den funktional anspruchsvollen Neubau auf engem innerstädtischem Raum zu realisieren.
Mit der Fertigstellung des Gebäudes im Sommer 2027 wird der bisherige Standort aus den 1960er Jahren vollständig ersetzt. Die Frankfurt UAS sieht darin einen wichtigen Schritt, um ihre Rolle als Hochschule für angewandte Wissenschaften und als Ausbildungsstandort für dringend benötigte Fachkräfte in Informatik und Ingenieurwissenschaften weiter auszubauen.
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MAXLOK-Fakten
- Richtfest erreicht: Weniger als ein Jahr nach der Grundsteinlegung wurde der Rohbau des neuen Gebäudes für Informatik und Ingenieurwissenschaften gefeiert.
- 80-Millionen-Euro-Investition: Das Land Hessen finanziert den Neubau im Rahmen des Hochschulbauprogramms „HEUREKA".
- Moderne Forschungsinfrastruktur: Auf rund 4.100 Quadratmetern entstehen Labore, Werkstätten, Seminarräume und Büros, darunter störungsfreie Speziallabore sowie ein verglastes Technikum.
- Fertigstellung 2027: Die Inbetriebnahme des Gebäudes am Nibelungenplatz ist für den Sommer 2027 vorgesehen.
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Quelle: Presse- und Informationsamt Frankfurt