Stadt sagt Danke: Empfang für Frankfurts ehrenamtliche Bezirksvertreter
Frankfurt – Sie nehmen Beschwerden auf, melden Mängel, helfen bei Wahlen und gratulieren im Namen der Stadt zu runden Geburtstagen und Ehejubiläen: Mit einem Empfang im Kaisersaal hat die Stadt Frankfurt die Arbeit ihrer Stadtbezirksvorsteherinnen und Stadtbezirksvorsteher sowie deren Stellvertretungen gewürdigt. Oberbürgermeister Mike Josef dankte den ehrenamtlich Tätigen am Dienstag (25. August) für ihren Einsatz während der zu Ende gehenden Wahlperiode.
Ansicht oben (zur vollen größe Anklicken): Oberbürgermeister Mike Josef im Kaisersaal bei seiner Dankesrede für die Stadtbezirksvorsteher. Foto: Stadt Frankfurt / Salome Roessler
„Heute geht es um ein ganz einfaches Wort: Dankeschön“, sagte Josef. Die Stadtbezirksvorsteher seien eine Frankfurter Besonderheit, die es in dieser Form in keiner anderen deutschen Stadt gebe. Als städtische Ehrenbeamte fungieren sie vor allem als Bindeglied zwischen Verwaltung und Bevölkerung. Dienstlich sind sie dem Oberbürgermeister unterstellt.
Breites Aufgabenspektrum
Das Aufgabenspektrum reicht von der Beratung der Bürger über die Weiterleitung von Anträgen, Anregungen und Beschwerden bis zur Meldung von Missständen im jeweiligen Bezirk. Hinzu kommen Beglaubigungen sowie die Unterstützung bei Informationsveranstaltungen und Wahlen. Allein in den vergangenen fünf Jahren wirkten die Ehrenamtlichen bei der Besetzung von Wahlvorständen für acht Wahltermine mit.
Eine besondere Rolle spielen zudem Besuche bei Alters- und Ehejubilaren. Gerade für ältere Menschen mit einem kleiner gewordenen sozialen Umfeld könne diese persönliche Begegnung ein wichtiges Zeichen sein, betonte Josef. Die Stadtbezirksvorsteher seien insgesamt die „Augen und Ohren vor Ort“ und sorgten dafür, dass Anliegen nicht zwischen Rathaus, Ämtern und Zuständigkeiten verloren gingen.
Der Empfang markierte zugleich das nahende Ende der aktuellen Amtsperiode. Stadtbezirksvorsteher werden jeweils für die Wahlperiode der Stadtverordnetenversammlung berufen. Nach der Kommunalwahl führen sie ihre Geschäfte zunächst weiter, bis ihre Nachfolger eingeführt sind.
Berufung neuer Stadtbezirksvertreter
Die Stadt bereitet derzeit die Berufungen für die neue Wahlperiode vor. Der Wechsel soll voraussichtlich Anfang 2027 erfolgen. Ein Teil der bisherigen Amtsinhaber wird weitermachen, andere werden mit der Vereidigung ihrer Nachfolger ausscheiden. Unabhängig davon hätten alle in den vergangenen Jahren „Frankfurt mitgestaltet“, sagte Josef.
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Quelle: Presse- und Informationsamt Frankfurt;
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