Modellprojekt für Geflüchtete - "work2speak"

05.10.2026
MAXLOK-Redaktion


Staatsministerin Pawlik informiert sich über Integrationsprojekt in Höchst

FRANKFURT – Das Modellprojekt „work2speak“ soll Geflüchteten in Frankfurt den Einstieg in den Arbeitsmarkt erleichtern, indem Deutschlernen und betriebliche Praxis parallel laufen. Staatsministerin Natalie Pawlik, Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration sowie für Antirassismus, hat sich das Projekt am Freitag (2. Oktober) vor Ort angeschaut.

Ansicht oben (zur vollen Größe anklicken):  Staatsministerin Natalie Pawlik im Frankfurter Kinderzentrum Meta-Gadesmann-Straße, Copyright: VHS Frankfurt

Nach Angaben der Stadt läuft „work2speak – Sprache durch Teilhabe“ seit Mai 2026 an den Standorten Frankfurt am Main, Bremen und Ammerland. In Frankfurt nehmen demnach derzeit sieben Deutschlernende teil, drei von ihnen seien bereits in einer Praxisphase. Für weitere Teilnehmende werde aktuell der Einstieg in passende Praxisstellen vorbereitet.

Beim Termin in Frankfurt waren auch Bildungsdezernentin Sylvia Weber sowie Julia von Westerholt vom Deutschen Volkshochschul-Verband (DVV) dabei. Pawlik betonte, das Projekt zeige, wie Integration in den Arbeitsmarkt praktisch gelingen könne: Die Teilnehmenden könnten ihre Sprachkenntnisse von Anfang an direkt im Arbeitsalltag anwenden, während Unternehmen potenzielle Mitarbeitende früh kennenlernen und einarbeiten könnten.

Auf dem Programm standen zwei Praxisstationen. Zunächst besuchte die Gruppe das Bildungs- und Kulturzentrum (BiKuZ) Höchst. Dort sammelt der 23-jährige Borys Volkov aus der Ukraine im Rahmen von „work2speak“ praktische Erfahrungen bei „SPIE Efficient Facilities“. Im Anschluss ging es zum Kinderzentrum Meta-Gadesmann-Straße. Dort absolviert Inna Proskurniak aus der Ukraine derzeit ihre Praxisphase; sie ist ausgebildete Sprachwissenschaftlerin.

Weitere Praxispartner in Frankfurt

Als weitere Praxispartner in Frankfurt nennt die Stadt Immo Herbst Garten- und Landschaftsbau, die Frankfurter Bäder, Kita Frankfurt sowie den „SchubLaden“ von Faprik. Das Projekt wird nach Angaben der Stadt von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration sowie der Beauftragten der Bundesregierung für Antirassismus gefördert und läuft demnach bis Ende Dezember.

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Quellenhinweis: Presse- und Informationsamt Frankfurt;

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