Frankfurter Geschichten: Streifzug durch die Dauerausstellungen des HMF
FRANKFURT - Auf dem Titelblatt der 12. Ausgabe des Museumsmagazins „Schneekugel“ strahlt ein goldener Hahn, der „Brickegickel“, Frankfurterisch für Brückengockel. Wie bei allen Wahrzeichen, gibt es auch zur historischen Hahn-Skulptur auf der Alten Brücke eine Geschichte: Im Jahr 1401 konnte der Erbauer den Eröffnungstermin nicht einhalten und rief den Teufel zu Hilfe. Dieser forderte einen makabren Lohn: die Seele des ersten Lebewesens, das die Brücke überquerte. Doch der schlaue Baumeister trieb einen Hahn über die Brücke, den der betrogene Teufel wütend zerrupfte.
Ansicht oben (zur vollen Größe anklicken): Blick in die Vergangenheit - die Dauerausstellung "Frankfurt Einst?" im Historischen Museum beleuchtet zahlreiche Facetten der Stadtgeschichte. Foto: Historisches Museum Frankfurt / Stefanie Koesling
Die Sage vom Brickegickel ist nur eine von vielen Geschichten, die in der Dauerausstellung „Frankfurt Einst?“ erzählt werden – nicht chronologisch und abhängig von Jahreszahlen, sondern an Themen und Objekten orientiert, die Stadtgeschichte lebendig werden lassen.
Ansicht oben: Der "Brickegickel" wie er lange die Alte Brücke zierte. Foto: HFM
Warum ist Frankfurt die Deutsche Geldstadt? Wie hat sich das Stadtbild im Lauf der Jahrhunderte verändert? Warum haben sich die Kaiser in Frankfurt krönen lassen? Auf mehr als 2000 Quadratmeter Fläche mit Hunderten Exponaten finden sich Antworten auf diese Fragen.
Neue Ausgabe des Museumsmagazins
Die neue Ausgabe des Museumsmagazins widmet sich den Dauerausstellungen des Historischen Museums und macht Lust auf Stadtgeschichte. Auch wird dort das Programm des Historischen und des Jungen Museums bis April 2027 vorgestellt. In einer Auflage von 26.000 Exemplaren liegt das Magazin überregional seit 13. Oktober auch kostenlos zum Mitnehmen im Museum aus.
Die digitale Ausgabe steht unter Schneekugelmagazin zum Download bereit.
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Quelle: Presse- und Informationsamt Frankfurt;