Marathon, Radrennen und Firmenlauf: Westend soll bei Sperrungen entlastet werden
WESTEND - Die Belastung des Westends durch Großveranstaltungen und die damit verbundenen Straßensperrungen soll stärker begrenzt werden. Der Ortsbeirat 2 hat einen gemeinsamen Antrag von CDU und FDP beschlossen. Dafür stimmten neben den Antragstellern auch Grüne und AfD. Linke und Volt votierten dagegen, die SPD enthielt sich. Der Magistrat soll dem Ortsbeirat zunächst eine Übersicht über regelmäßig wiederkehrende und geplante Großveranstaltungen vorlegen, die erhebliche Straßensperrungen im Westend verursachen. Bei künftigen Genehmigungen soll zudem berücksichtigt werden, wie stark das Viertel bereits durch Veranstaltungen, Baustellen und andere Verkehrseinschränkungen belastet ist.
CDU und FDP fordern außerdem ein verbindliches Anwohner-, Zufahrts- und Härtefallkonzept. Rettungs- und Pflegedienste, Krankentransporte und Taxen sollen auch bei Sperrungen Zufahrt erhalten. Ebenso sollen notwendige private Fahrten etwa zu Arztterminen, Krankenhäusern oder Dialysebehandlungen möglich bleiben. Die Stadt soll Anwohner frühzeitig über Sperrzeiten und Ausnahmeregelungen informieren und prüfen, ob Zahl und Dauer großräumiger Sperrungen im Westend reduziert und Veranstaltungen stärker auf andere Stadtteile verteilt werden können.
-----
