Die Nordweststadt ist nicht nur Beton

08.06.2026
Von Bernd Günther


Zwischen Utopie, Alltag und sozialen Problemen: Warum das Wohnquartier unterschätzt wird

Heute ist ein schöner Tag in der Nordweststadt. Die grelle Sonne lässt alle Farben satt erscheinen. Schüler trotten langsam durch den Martin-Luther-King-Park in Richtung Ernst-Reuter-Schule. Vereinzelt sitzen Senioren auf den Parkbänken. Angeführt von zwei Erwachsenen schreitet eine Kindergartengruppe laut plappernd des Weges. Am Rand der Grünanlage ragen Wohnhochhäuser über den Baumkronen empor.

Die Nordweststadt - für manche Frankfurter ist das Quartier bis heute ein Synonym für Beton, soziale Probleme und gescheiterte Stadtplanung. Wer jedoch ein paar Stunden hier verbringt, merkt schnell: Die Wirklichkeit ist deutlich komplizierter – und nicht unbedingt schlechter.

Ansicht oben (zur vollen Größe anklicken): Urbaner Look in der Raumstadt - der Skaterpark als Freizeitangebot für Jugendliche. Foto: MAXLOK MEDIA

Das Viertel steckt voller Widersprüche. Es ist grün und dicht bebaut zugleich. Es ist sozial belastet und dennoch erstaunlich stabil. Es gilt manchen als Problemquartier und vielen Bewohnern als Heimat. Vor allem, ist es aber ein Ort, an dem sich zentrale Fragen der Stadtentwicklung wie unter einem Brennglas beobachten lassen.

Wie gelingt Zusammenleben in einer vielfältigen Stadt? Wie kann Wohnraum bezahlbar bleiben? Und wie verhindert man, dass soziale Probleme ganze Generationen prägen? Die Antworten darauf finden sich zwischen den Wohnhochhäusern, Grünflächen und Fußgängerbrücken im Nordwesten Frankfurts.

 

Die große Hoffnung der Nachkriegszeit

Als die Nordweststadt Anfang der 1960er Jahre geplant wurde, galt sie als Zukunftsmodell. Zwischen 1962 und 1968 entstand auf ehemaligen Feldern eine Großsiedlung für bis zu 25.000 Menschen. Der Architekt und Städteplaner Walter Schwagenscheidt entwarf zusammen mit Architekt Tassilo Sittmann eine „Raumstadt im Grünen": Autos sollten weitgehend von den Wohnbereichen ferngehalten werden, Fußgänger über Brücken und Wege sicher durch den Stadtteil gelangen. Zwischen den Gebäuden entstanden großzügige Grünflächen.​

 

 



Trabantenstadt mit viel Freiraum, viele Wohnhäuser stehen im Grünen. Foto: MAXLOK MEDIA

Was heute selbstverständlich erscheint, war damals revolutionär. Für viele Familien bedeutete der Einzug sozialer Aufstieg. Wohnungen mit Zentralheizung, Balkon und Aufzug ersetzten beengte Altbauten oder karge Nachkriegsbauten. Die Nordweststadt war Ausdruck eines Optimismus, der glaubte, gesellschaftliche Probleme durch gute Planung lösen zu können.

„Die Wohnungen galten damals als hochmodern", sagt Jan Goßmann, Vorsitzender des Bürgervereins Brücke 71. „Viele Menschen sind hierhergezogen, weil sie endlich Platz hatten." Er selbst wohnt seit 1991 in der Nordweststadt.

 



Dr. Jan Goßmann ist Vorsitzender des Bürgervereins Brücke 71. Foto: MAXLOK MEDIA

Noch heute wirkt die Grundidee erstaunlich aktuell. Während Frankfurt über Nachverdichtung, Hitzeschutz und Freiraum diskutiert, verfügt die Nordweststadt über etwas, das in vielen neuen Quartieren fehlt: Luft zwischen den Häusern.

 

Das Herz schlägt im Nordwestzentrum

Wer verstehen will, wie die Nordweststadt funktioniert, muss ins Nordwestzentrum gehen. Das Einkaufszentrum ist weit mehr als ein Ort zum Einkaufen. Hier befinden sich Ärzte, Apotheken, Behörden, Bildungseinrichtungen, Cafés und Restaurants. Es ist Verkehrsknotenpunkt, Marktplatz und sozialer Treffpunkt zugleich.

„Für die Nordweststadt hat das Zentrum eine ganz besondere Bedeutung", sagt Quartiersmanagerin Janina Korb. „Hier konzentriert sich ein großer Teil des öffentlichen Lebens." Janina Korb muss es wissen; die junge Frau bemüht sich seit zehn Jahren – im Dienste der Diakonie Frankfurt Offenbach – um das soziale Miteinander im Quartier.

Tatsächlich wäre die Nordweststadt ohne das Nordwestzentrum kaum denkbar. Die ursprünglich geplanten kleineren Nahversorgungszentren verschwanden im Laufe der Jahrzehnte weitgehend oder verloren ihre Funktion. Das sogenannte Kleine Zentrum an der Thomas-Mann-Straße ist dafür ein Beispiel. Anfang der 2000er Jahre standen dort viele Geschäfte leer. Vandalismus und Verwahrlosung bestimmten das Bild. „Das Zentrum gammelte vor sich hin", erinnert sich Goßmann. „Viele Menschen aus der Nachbarschaft haben gesagt: So kann das nicht weitergehen."



Das Nordwestzentrum ist das Einkaufs- und Bürgerzentrum, es beherbergt alles, was die Siedlung zum alltäglichen Funktionieren benötigt. Foto: MAXLOK MEDIA

Aus diesem Protest entstand 2005 die Brücke 71. Der Verein wollte das Zentrum revitalisieren. Es folgten Gespräche mit der Stadt, mit der damaligen Oberbürgermeisterin Petra Roth – es war ein jahrelanges Ringen um Verbesserung. Letztlich engagierte sich ein privater Immobilieninvestor, so Goßmann. Heute sei das Kleine Zentrum deutlich stabiler. Wo früher Leerstand herrschte, sitzen soziale Einrichtungen, Beratungsangebote und Vereine. Auch einen Lebensmittelmarkt gibt es.

Die Brücke 71 widmet sich mittlerweile neuen Projekten. Ein Ziel sei es, Brücken zu bauen – zwischen Generationen, Religionen und Herkunftsgruppen.

 

Mehr als hundert Herkünfte – und ein gemeinsamer Alltag

Die Nordweststadt gehört zu den vielfältigsten Quartieren Frankfurts. Menschen aus Dutzenden Nationen leben hier Tür an Tür. Türkische Familien, Marokkaner, Polen, Menschen aus Osteuropa, dem Nahen Osten, aus Afrika und Asien – sie alle prägen das Straßenbild.

„Es gibt hier alles", sagt Goßmann. „Bestimmt weit über hundert unterschiedliche Herkunftsgruppen." Die Vielfalt ist Alltag geworden. Gleichzeitig bleibt Integration eine Daueraufgabe. Viele Gemeinschaften pflegen ihre eigenen sozialen Netzwerke, religiösen Einrichtungen und kulturellen Traditionen. Das Quartiersmanagement versucht deshalb bewusst, Begegnungen zu schaffen.

„Bei unseren Veranstaltungen richten wir uns nie an einzelne Gruppen", sagt Kaya Ringel, die seit wenigen Wochen als weitere Quartiersmanagerin in der Nordweststadt eingesetzt ist. „Die Idee ist immer, alle zusammenzubringen."

Besonders sichtbar werde dies beim Open-Air-Nachbarschaftsfest im Martin-Luther-King-Park. Zu dem alle zwei Jahre organisierten Fest treffen sich Kirchengemeinden, Moscheevereine, Schulen, Kindergärten, Familien und Initiativen. Auf der Bühne tanzen dann Kindergruppen unterschiedlicher Herkunft. Davor sitzen Senioren neben jungen Familien. Es sind diese Momente, in denen die Nordweststadt ihre größte Stärke zeigt, sind sich Goßmann, Korb und Ringel einig.



Die Gewissheit, dass der Unrat irgendwann abgeholt wird, lässt immer wieder kleine Müllberge wachsen. Foto: MAXLOK MEDIA

Die andere Wirklichkeit hinter den Fassaden

Doch die Nordweststadt hat auch eine andere Seite. Wer mit Sozialarbeitern, Quartiersmanagern und Stadtteilpolitikern spricht, hört von Problemen, die auf den ersten Blick nicht sichtbar sind – Kinderarmut gehört dazu. Seit Jahren weisen soziale Einrichtungen auf die zunehmenden Belastungen vieler Familien hin. Die Corona-Pandemie habe Entwicklungen beschleunigt, die schon zuvor begonnen hätten. „Wir machen seit Jahren darauf aufmerksam", sagt Korb. „Die Sorgen der Familien haben massiv zugenommen."

„Man kann einfach feststellen, dass mehr Kinder nicht genügend zu essen haben“, warnt auch Ortsvorsteherin Katja Klenner vom Ortsbeirat 8. Das kommunalpolitische Gremium ist für die Stadtteile Heddernheim, Niederursel und die Nordweststadt zuständig. Ortsvorsteherin Klenner, die gerade am Anfang ihrer zweiten Wahlperiode steht, hat angekündigt, das Thema Kinderarmut in den Fokus ihrer fünf Jahre dauernden Amtszeit stellen zu wollen.

Besonders betroffen seien Familien, die trotz Arbeit nur über geringe Einkommen verfügen, stellt Quartiersmanagerin Korb fest. Hinzu kommen steigende Energiekosten, Inflation und höhere Lebenshaltungskosten.

 

Die Folgen zeigen sich in Schulen und Jugendeinrichtungen.

„Viele Projekte drehen sich inzwischen zuerst ums Essen", berichtet Korb. „Nicht darum, ob man einen Ausflug organisiert, sondern wie man ein Mittagessen finanzieren kann." Besonders eindrücklich sind die Schilderungen aus der Kinder- und Jugendarbeit. „Die Arche berichtet, dass manche Kinder dort drei Mal am Tag essen", sagt Korb. „Mittags, nachmittags und noch einmal vor dem Heimweg. Für manche ist das die wichtigste Mahlzeit des Tages."

Die Zahlen sind alarmierend, aber sie erzählen nicht die ganze Geschichte. Denn Armut bedeutet hier selten Verwahrlosung oder offene Not. Sie zeigt sich vielmehr in beengten Wohnverhältnissen, fehlenden Rückzugsräumen und Bildungsnachteilen. Fünf- oder sechsköpfige Familien leben teilweise in Zwei- oder Drei-Zimmer-Wohnungen. Während der Corona-Lockdowns wurde diese Enge für viele zur enormen Belastung.

Wie stark die sozialen Herausforderungen inzwischen geworden sind, zeigt sich besonders im Bildungsbereich. Die Erich-Kästner-Schule ist für rund 350 Kinder ausgelegt. Inzwischen besuchen rund 500 Schülerinnen und Schüler die Grundschule am Praunheimer Weg. „Die Schule platzt aus allen Nähten", sagt Goßmann. Hinzu kommen sogenannte Vorlaufklassen, die Kinder auf den Schulbesuch vorbereiten sollen. Viele Einrichtungen arbeiten seit Jahren am Limit. Fachkräfte fehlen. Betreuungsangebote müssen ständig neu organisiert werden.

Die Herausforderungen beginnen häufig bereits vor dem Unterricht. Bekommen Kinder ein Frühstück? Haben sie einen ruhigen Platz zum Lernen? Können Eltern bei Hausaufgaben helfen? „Viele Familien sind schon in der Grundschule überfordert", sagt Korb. „Nicht aus Desinteresse, sondern weil die Belastungen insgesamt sehr groß geworden sind."

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Der Mythos vom Brennpunkt

Trotz dieser Probleme wehren sich viele Bewohner gegen das Etikett „sozialer Brennpunkt". Denn wer in der Nordweststadt lebt, erlebt oft etwas anderes als das Bild von außen. Die Kriminalitätszahlen liegen nach Angaben von Polizei und Ortsbeirat seit Jahren nicht über dem Frankfurter Durchschnitt. „Unsere Wahrnehmung und die Zahlen geben das einfach nicht her", bestätigt auch Goßmann. Im Gegenteil: Viele Bewohner berichteten von einem starken Sicherheitsgefühl.



Janina Korb ist seit zehn Jahren Quartiersmanagerin in der Nordweststadt. Foto: MAXLOK MEDIA


Kinder bewegen sich selbstständig durch den Stadtteil. Fußwege und Brücken sind beleuchtet. Grünflächen schaffen Aufenthaltsqualität. „Die Leute wissen diesen Stadtteil zu schätzen", sagt Korb. „Die Nähe zur Innenstadt, das Grün, die kurzen Wege." Tatsächlich würden viele Bewohner fast trotzig auf Vorurteile reagieren. Wer einmal hier wohnt, möchte oft bleiben. „Viele Familien sagen nach einigen Jahren: Wir würden lieber hier eine kleinere Wohnung behalten als woanders hinziehen", berichtet Korb.

 

Ein Stadtteil wird älter – und wieder jünger

Parallel zu den sozialen Herausforderungen erlebt die Nordweststadt einen Generationenwechsel. Noch immer leben zahlreiche Erstbewohner im Quartier. Menschen, die Anfang der 1960er Jahre eingezogen sind und den Stadtteil wachsen sahen. Gleichzeitig ziehen junge Familien nach. Dadurch entsteht eine ungewöhnliche Mischung aus alter und junger Bevölkerung.

Wenn die Wege beschwerlich werden, wird die Nordweststadt jedoch für manche Bewohner suboptimal. Die weiten Distanzen innerhalb des Quartiers, einst Ausdruck moderner Planung, stellen ältere Menschen heute vor Herausforderungen. „Die Strecke vom Haus zum Bus ist häufig das eigentliche Problem", sagt Korb. Der Weg zur Bushaltestelle kann mit Rollator zur Kraftanstrengung werden.

Trotz aller Schwierigkeiten fällt eines besonders auf: das außergewöhnlich starke ehrenamtliche Engagement. Die Brücke 71, das Quartiersmanagement, Kirchengemeinden, Vereine, Schulen und soziale Einrichtungen bilden ein dichtes Netzwerk. Ein Beispiel dafür ist das ehemalige evangelische Gemeindezentrum am Gerhart-Hauptmann-Ring. Jahrelang stand das Gebäude leer. Fenster wurden eingeschlagen, Räume verwüstet. Heute ist daraus ein lebendiges Nachbarschaftszentrum geworden. Der Weg dorthin dauerte viele Jahre.

„Wir haben über zehn Jahre dafür gekämpft", sagt Goßmann. Dann wurden Teile des einst von Architekt Tassilo Sittmann entworfenen Ensembles des Gemeindezentrums saniert und umgebaut - heute finden im „Tassilo-Sittmann-Haus“ Kulturveranstaltungen, Begegnungsangebote und Nachbarschaftsprojekte statt. Es ist ein Beispiel dafür, wie viel in der Nordweststadt durch Beharrlichkeit erreicht wurde.

 

Die Zukunft beginnt vor der Haustür

Während die Nordweststadt mit ihren Herausforderungen ringt, entsteht unweit von ihr, entlang der Autobahntrasse A5, bereits die nächste große Vision – der „Stadtteil der Quartiere“. Das städtebauliche Projekt soll Wohnraum für rund 17.000 Menschen schaffen. Die Parallelen zur Entstehung der Nordweststadt sind offensichtlich.

Wieder geht es um Wohnungsnot. Wieder geht es um die Frage, wie eine wachsende Stadt neuen Raum schafft. Und wieder steht die Hoffnung im Raum, durch Planung eine lebenswerte Nachbarschaft entstehen zu lassen.

 



Die großen Ringstraßen im Quartier werden von Stegen überspannt - so können sich die Bewohner abseits vom Verkehr durch das Wohngebiet bewegen. Foto: MAXLOK MEDIA

Viele Beobachter schauen deshalb auf die Nordweststadt. Sie gilt heute als eine Art Lehrbuch der Stadtentwicklung. Sie zeigt, dass Architektur allein keine Gemeinschaft schafft. Aber sie zeigt auch, dass eine gute Infrastruktur Krisen abfedern kann.

 

Zwischen Beton und Zukunft

Vielleicht ist die Nordweststadt deshalb aktueller denn je. Sie ist weder die gescheiterte Trabantenstadt vergangener Jahrzehnte noch das Problemviertel mancher Vorurteile. Sie ist ein Quartier mit sozialen Herausforderungen, aber auch mit bemerkenswerter Stabilität. Ein Ort, an dem Menschen unterschiedlichster Herkunft miteinander leben. Ein Ort, an dem Kinderarmut sichtbar wird – und gleichzeitig Nachbarschaft funktioniert. Ein Ort, an dem die Zukunft Frankfurts bereits begonnen hat.

Als am Mittag die Schüler wieder durch den Martin-Luther-King-Park ziehen, Senioren ihre Einkäufe nach Hause tragen, Kinder den Spielplatz belagern, wirkt die Nordweststadt vor allem wie das, was sie seit rund sechs Jahrzehnten ist: Eine kleine Stadt in der Stadt. Eine urbane Geschichte, die noch lange nicht fertig erzählt ist.

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MAXLOK-Fakten

  • Einwohner: Einst für 25.000 Menschen gebaut, zählt die Nordweststadt heute rund 18.000 Bewohner.
  • Entstehung: Der Bau begann 1962. Offiziell fertiggestellt wurde das Quartier 1968.
  • Großsiedlung und nicht Stadtteil: Als administrativ gefasster Stadtteil gibt es die Nordweststadt nicht. Die Großsiedlung liegt auf einem rund 170 Hektar großen Areal, das überwiegend zu den Stadtteilen Niederursel, Heddernheim und Praunheim gehört.
  • Städtebauliches Vorbild: Als Beispiel für eine Raumstadt ist die Nordweststadt in die Lehrbücher für Stadtentwicklung eingefangen. Die Architekten Walter Schwagenscheidt und Tassilo Sittmann entwarfen eine weitläufige Wohnsiedlung, die von Grünflächen durchzogen, von mehreren Ringstraßen erschlossen und in Gebäudegruppen aus Hochhäusern, Zeilenbauten und Reihenhäusern strukturiert ist. Viele Häuser sind nur zu Fuß erreichbar.
  • Wohnungen und Vermieter: Rund 7.500 bis 7.800 Wohneinheiten. Zu den großen Vermietern gehören die Wohnungsgesellschaften ABG Frankfurt Holding, Nassauische Heimstätte, GWH und Vonovia.

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