FRANKFURT - Johannes Volker Schmidt, der bei der Kommunalwahl im März für die Tierschutzpartei kandidiert hat und einen Sitz in der Stadtverordnetenversammlung erringen konnte, hat sich den Grünen im Römer angeschlossen. Die Entscheidung Schmidts fällt rund zehn Wochen nach dem kommunalen Wahlgang.
Ansicht oben (zur vollen Größe anklicken): Das amtliche Endergebnis der Kommunalwahl für die Stadtverordnetenversammlung weist für die Tierschutzpartei einen Stimmenanteil von 0,9 Prozent aus - dies reichte für ein Mandat im Römer. Grafik: MAXLOK INFO
Bisher saß Schmidt als Einzelvertreter der Tierschutzpartei in der Stadtverordnetenversammlung - er hatte insofern keinen Fraktionsstatus, weswegen er auch keinen Anspruch auf Finanzmittel oder einen eigenen Raum im Rathaus hatte. Seinen Übertritt zu den Grünen begründete Schmidt damit, dass in der politischen Arbeit der Grünen dem Tierschutz ebenso große Bedeutung eingeräumt werde, wie es die Tierschutzpartei für sich beanspruche. Der 50-jährige Gymnasiallehrer hatte im Wahlkampf mit dem Slogan für sich geworben, Frankfurt als "einen gesunden und sicheren Lebensraum für Mensch und Tier" mitgestalten zu wollen.
Bereits bei den Grünen hospitiert
Nach Angaben der beiden Grünen-Fraktionsvorsitzenden, Katharina Knacker und Dimitrios Bakakis, hat Schmidt bereits mehrere Wochen in der Fraktion mitgearbeitet. Die Zusammenarbeit habe nun zur Aufnahme Schmidts geführt. Die Fraktion der Grünen wächst somit von 19 auf nunmehr 20 Stadtverordnete.
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Quellen: Tierschutzpartei; Die Grünen
