BFF, Die Frankfurter und Freie Wähler bilden Fraktion / CDU, SPD, Grünen und Volt erklären sich
FRANKFURT - In der Stadtverordnetenversammlung haben sich drei Wählervereinigungen zu einer weiteren Fraktion zusammengeschlossen. Die Bürger für Frankfurt (BFF), Die Frankfurter (DFRA) und die Freien Wähler (FW), die bei der Kommunalwahl im März jeweils einen Sitz im Römer errungen hatten, haben nunmehr einen Fraktionsvertrag geschlossen. Dies gaben die drei Wählervereinigungen in einer Mitteilung bekannt.
FRANKFURT - In der Stadtverordnetenversammlung haben sich drei Wählervereinigungen zu einer weiteren Fraktion zusammengeschlossen. Die Bürger für Frankfurt (BFF), Die Frankfurter (DFRA) und die Freien Wähler (FW), die bei der Kommunalwahl im März jeweils einen Sitz im Römer errungen hatten, haben nunmehr einen Fraktionsvertrag geschlossen. Dies gaben die drei Wählervereinigungen in einer Mitteilung bekannt.
Ansicht oben: In der Stadtverordnetenversammlung sitzen seit der Kommunalwahl 17 Parteien und Wählervereinigungen. BFF, DFRA und Freie Wähler haben sich nun zur Fraktion zusammengeschlossen. Foto: MAXLOK MEDIA
Die neue Fraktion trägt den Namen „BFF-DFRA-FREIE WÄHLER Fraktion im Römer". Ihr gehören die Stadtverordneten Mathias Pfeiffer (BFF), Thomas Bäppler-Wolf (DFRA) und Eric Pärisch (Freie Wähler) an.
Mathias Pfeiffer als Fraktionsvorsitzender
In der konstituierenden Sitzung sei Mathias Pfeiffer zum Fraktionsvorsitzenden gewählt und Thomas Bäppler-Wolf zu seinem Stellvertreter bestimmt worden.
Das neue Bündnis wolle sich für "moderne Bildung, pragmatische Verkehrspolitik, mehr Sauberkeit und Ordnung im öffentlichen Raum sowie den schnelleren Bau von Wohnungen“ einsetzen, erklärte Eric Pärisch. Mathias Pfeiffer ergänzt: Auch wenn man in der Vergangenheit als Mitbewerber aufgetreten sei, verbinde sie nun das klare Bekenntnis zu einer bürgernahen, transparenten und ideologiefreien Politik.“ Thomas Bäppler-Wolf soll nach Angaben der drei Stadtverordneten bei dieser Fraktionsbildung eine maßgebliche Vermittlerrolle eingenommen haben.
Das neue Bündnis wolle sich für "moderne Bildung, pragmatische Verkehrspolitik, mehr Sauberkeit und Ordnung im öffentlichen Raum sowie den schnelleren Bau von Wohnungen“ einsetzen, erklärte Eric Pärisch. Mathias Pfeiffer ergänzt: Auch wenn man in der Vergangenheit als Mitbewerber aufgetreten sei, verbinde sie nun das klare Bekenntnis zu einer bürgernahen, transparenten und ideologiefreien Politik.“ Thomas Bäppler-Wolf soll nach Angaben der drei Stadtverordneten bei dieser Fraktionsbildung eine maßgebliche Vermittlerrolle eingenommen haben.
Die „BFF-DFRA-FREIE WÄHLER Fraktion im Römer" versteht sich als verlässlicher Partner für alle, die eine sachorientierte Politik für Frankfurt wollen. Die neue Fraktion kündigte an, zeitnah im Rahmen einer Pressekonferenz ihre Arbeit und weitere politische Schwerpunkte vorstellen zu wollen.
Ansicht oben: Die drei Stadtverordneten (v.l.) Mathias Pfeiffer (BFF), Thomas Bäppler-Wolf (DFRA) und Eric Pärisch (Freie Wähler) bilden nun eine gemeinsame Fraktion. Foto: Die Frankfurter
Fraktionsstatus verschafft Vorteile
Für die drei bisher fraktionslosen Stadtverordneten hat es erhebliche Vorteile, dass sie ihren Status ändern. Denn als Fraktion erhält man im Rathaus Räume und auch Finanzmittel für den Fraktionsbetrieb. Zudem haben Fraktionen das Anrecht auf mehr Redezeit in den Plenarsitzungen.
Kurz nach der Kommunalwahl hatten bereits die ebenso jeweils einzeln in den Römer eingezogenen Vertreter von ÖkoLinX, ELF und Die Partei ein Fraktionsbündnis geschlossen. Insgesamt sind in der nunmehr laufenden 20. Wahlperiode im Frankfurter Römer 17 Parteien und Wählervereinigungen in der Stadtverordnetenversammlung vertreten.
CDU, SPD, Grünen und Volt erklären sich im Römer
Für die immer noch laufenden Koalitionsverhandlungen stellt die neue Fraktion BFF-DFRA-Freie Wähler übrigens kein potentieller Partner dar - eine Koalition aus CDU, SPD, FDP und BFF-DFRA-Freie Wähler hätte im Römer keine Mehrheit.
Ohnehin haben für den heutigen Dienstag (26. Mai) die Fraktionen von CDU, SPD, Grünen und Volt zur gemeinsamen Pressekonferenz im Römer geladen, um über den neuesten Stand ihrer Verhandlungen zu berichten.
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