FRANKFURT - Am Frankfurter Flughafen ist eine Maschine der Lufthansa am Terminal-Gebäude auf den Boden gekracht. Es sollen mehrere Menschen verletzt worden sein. Zahlreiche Rettungswagen und Kräfte der Flughafen-Feuerwehr sind im Einsatz. Der Zwischenfall ereignete sich am Donnerstag (4. Juni) gegen 12.45 Uhr. Die Boeing 787-9 Dreamliner befand sich gerade auf einer Parkposition, unmittelbar am Gebäude des Terminals 1. Bodenmitarbeiter waren an der Maschine im Einsatz, als plötzlich das Bugfahrwerk des Fliegers einknickte.
Ansicht oben (zur vollen Größe anklicken): Rettungswagen verlassen das Flughafengelände. Ein Wagen der Airport Security ist mit Blaulicht unterwegs. In den sozialen Netzwerken sind zahlreiche Foto- und Video-Aufnahmen zu finden, die die Maschine der Lufthansa zeigen, wie sie einknickt und am Boden zum Liegen kommt. Foto: 5Vision.News
Fluggäste sollen sich zum Zeitpunkt des Vorfalls nicht an Bord befunden haben. Die Passagiere seien noch nicht eingestiegen gewesen, heißt es. An Bord und am Boden waren jedoch Crew und Bodenmitarbeitende im Einsatz. Mehrere Mitarbeitende sollen verletzt worden sein. Rettungskräfte, Feuerwehr, Techniker und Hilfskräfte seien vor Ort. Die auf den Namen "Herne" getaufte Maschine sollte eigentlich nach Los Angeles starten (Flug LH450).
Die genauen Umstände des Unglücks würden untersucht. Ein Krisenstab sei von der Lufthansa eingerichtet worden, heißt es. Der Vorfall ist von Passagieren und Besuchern aus dem Terminal heraus gefilmt und fotografiert worden. In den Sozialen Netzwerken finden sich zahlreiche Aufnahmen, die zeigen, wie die Boeing auf den Boden sackt und zum Liegen kommt. Eine Laderampe am Flugzeug scheint eingeklemmt worden zu sein. Womöglich haben auch die Triebwerke den Betonboden berührt.
Hinweis der Redaktion: Aus unter anderem urheberrechtlichen Gründen ist die Veröffentlichung von Aufnahmen der auf dem Fraport-Gelände verunglückten Lufthansa-Maschine nicht ohne Haftungsrisiken (Verstoß gegen Hausrecht / Verletzung von Betriebsgeheimnissen) möglich. Wir verweisen insofern auf die zahlreichen Aufnahmen in den sozialen Netzwerken.
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