Stadtpolizei und Städtische Verkehrspolizei stoppen 66 E-Scooter, Elektrokleinstfahrzeuge und Fahrräder
INNENSTADT - In den Fußgängerzonen von Zeil und Freßgass sind am Dienstag (9. Juni) E-Roller-Fahrer und Radfahrer durch Mitarbeiter der Stadtpolizei und der Städtischen Verkehrspolizei kontrolliert worden.
INNENSTADT - In den Fußgängerzonen von Zeil und Freßgass sind am Dienstag (9. Juni) E-Roller-Fahrer und Radfahrer durch Mitarbeiter der Stadtpolizei und der Städtischen Verkehrspolizei kontrolliert worden.
Ansicht oben (zur vollen Größe anklicken): In Fußgängerzonen dürfen Radfahrer und E-Roller-Fahrer maximal mit Schrittgeschwindigkeit fahren - wer sich nicht daran hielt, wurde bei der Kontrolle am Dienstag angehalten. Foto: Ordnungsamt Stadt Frankfurt
Anlass der Kontrolle seien vermehrte Bürgerbeschwerden über zu schnell fahrende, augenscheinliche Fahrräder gewesen - welche jedoch tatsächlich Krafträder seien, berichtet das Ordnungsamt. Auf diese Fahrzeuge sei ein besonderes Augenmerk gelegt worden, denn für Krafträder werden eine Haftpflichtversicherung und – sofern sie schneller als 25 Kilometer pro Stunde fahren können – eine Fahrerlaubnis benötigt.
Insgesamt wurden 66 Fahrräder und E-Roller kontrolliert und deren Fahrerinnen und Fahrer überprüft. In 25 Fällen wurde ordnungswidrig in der Fußgängerzone gefahren. Die Verkehrspolizei wird hier entsprechende Ordnungswidrigkeitenanzeigen fertigen und versenden. Die übrigen 41 Kontrollen wurden an Fahrrädern durchgeführt, welche durch ihr Erscheinungsbild oder die gefahrenen Geschwindigkeiten diesen Anfangsverdacht erweckten. Bei drei dieser Fahrzeuge wurden entsprechende Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz (PflVG) festgestellt, in einem dieser Fälle sogar eine Fahrt ohne Fahrerlaubnis.
Fluchtversuch wegen fehlendem Kennzeichen
Eine Person, die ohne Kennzeichen fuhr, versuchte vor den Kontrolleuren zu flüchten. Der Versuch scheiterte, die Stadtpolizei fand bei der Person ein zugriffsbereit geführtes Messer, das zur Gefahrenabwehr sichergestellt wurde.
Insgesamt leitete die Stadtpolizei fünf Strafverfahren ein und führte zahlreiche Sensibilisierungsgespräche mit Fahrradfahren, in denen auf die Schrittgeschwindigkeit in Fußgängerzonen hingewiesen wurde. Passanten sprachen die Einsatzkräfte aktiv an und begrüßten die Kontrollmaßnahmen.
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Quellen: Presse- und Informationsamt Frankfurt; Ordnungsamt
