Osthafen wird wieder zur Festivalbühne

20.07.2026
Von Bernd Günther


200.000 Gäste erwartet / 40 Acts, Schiffsparade und Familienprogramm

OSTEND - Wenn sich Ende Juli die Tore des Frankfurter Osthafens öffnen, verwandelt sich das sonst vor allem als Wirtschaftsstandort bekannte Areal erneut in eine große Festivalmeile. Am Samstag, 25. Juli, und Sonntag, 26. Juli, lädt das Osthafen-Festival entlang des Nordbeckens zu einem Wochenende mit Musik, Hafenattraktionen, Sport, Kunst und Familienangeboten ein. Der Eintritt ist frei. Bei gutem Wetter rechnen die Veranstalter mit rund 200.000 Besucherinnen und Besuchern.

Ansicht oben (zur vollen Größe anklicken): Entlang des Nordbeckens im Osthafen entsteht für zwei Tage eine Partymeile mit vier Bühnen, Ständen und allerlei Attraktionen zu Wasser und zu Lande.  Foto: MAXLOK MEDIA

Das Programm stellte Wirtschaftsdezernentin Stephanie Wüst, die zugleich Schirmherrin der Veranstaltung ist, gemeinsam mit den Veranstaltern vor. Sie bezeichnete das Festival als Gelegenheit, den Osthafen aus einer neuen Perspektive kennenzulernen. Neben seiner Funktion als wichtiger Logistikstandort werde das Gelände am Festival-Wochenende zu einem Ort der Begegnung, an dem Wirtschaft, Kultur und Freizeit miteinander verschmelzen.

 

Viele Angebote auf dem Wasser

Zu den größten Publikumsmagneten dürfte erneut das vielseitige Angebot auf dem Wasser gehören. Besucher können an Hafenrundfahrten teilnehmen, verschiedene Schiffe besichtigen oder den Main beim Stand-up-Paddling, Kanufahren und auf Waterbikes aktiv erleben. Auch das Frankfurter Feuerlöschboot öffnet seine Decks für Interessierte. Traditioneller Höhepunkt ist die Schiffsparade am Samstagabend, bei der zahlreiche festlich beleuchtete Schiffe durch das Hafenbecken fahren. 

Auch an Land wartet ein umfangreiches Programm. Geführte Hafenrundgänge, eine Mini-Hafenbahn, ein Kletterfelsen sowie ein Vintage- und Designmarkt laden zum Mitmachen und Entdecken ein. Im Atelierfrankfurt öffnen Künstlerinnen und Künstler ihre Ateliers und schlagen eine Brücke zwischen Industriegeschichte und Kreativszene. Familien erwartet ein breites Mitmachangebot mit mehreren Kinderbereichen, Spiel- und Bewegungsstationen sowie Kindertheater.

 

Vier Bühnen und 40 Musikgruppen

Am Abend rückt die Musik in den Mittelpunkt. Mehr als 40 Acts treten auf vier Bühnen und in mehreren Festival-Areas auf. Zu den bekanntesten Namen zählen Popmusiker Kamrad, Singer-Songwriter Tom Twers, Rapper Sampagne sowie die britische Formation The Classic Rock Show. Ergänzt wird das Programm durch zahlreiche regionale Bands, Nachwuchskünstler und DJs unterschiedlicher Stilrichtungen. 
 
Gastgeber des Festivals ist die städtische HFM Managementgesellschaft für Hafen und Markt. Gemeinsam mit Unternehmen aus dem Osthafen will sie Einblicke in einen Bereich ermöglichen, der für die Versorgung und Wirtschaft Frankfurts eine zentrale Rolle spielt. Das Festival verbindet seit Jahren Hafenbetrieb, Kultur und Freizeit und zählt inzwischen zu den größten kostenlosen Sommerveranstaltungen der Rhein-Main-Region. 
 

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Das Festivalgelände erstreckt sich entlang des Nordbeckens zwischen Osthafenplatz und Lindleystraße. Die Veranstalter empfehlen ausdrücklich die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Erreichbar ist das Gelände unter anderem über die Haltestelle Schwedlerstraße und den Ostbahnhof. Zusätzlich pendelt die Historische Eisenbahn zwischen dem Eisernen Steg und dem Festivalgelände, außerdem verkehren historische Straßenbahnen. Das Festival öffnet am Samstag von 14 bis 1.30 Uhr und am Sonntag von 12 bis 23 Uhr. 
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MAXLOK-Fakten

  • Das Osthafen-Festival findet am  Samstag, 25. Juli, von 14.00 bis 1.30 Uhr, und Sonntag, 26. Juli, von 12.00 bis 23.00 Uhr, statt. Gefeiert wird  entlang des Nordbeckens des Osthafens, zwischen Osthafenplatz und Lindleystraßestatt; der Eintritt ist kostenlos.
  • Über 40 Musik-Acts auf vier Bühnen sowie zahlreiche Wasser-, Kultur- und Familienangebote bilden das Programm.
  • Zu den Höhepunkten zählen die Schiffsparade, Hafenrundfahrten, Wassersportangebote und geöffnete Arbeitsschiffe.

 

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Quelle: Presse- und Informationsamt Frankfurt; Hafen- und Management Gesellschaft;