Gruppe junger Männer flüchtig / Kein Zusammenhang zu Explosionen
ECKENHEIM - Am Samstagnachmittag (19. September) kam es während eines Abschleppvorgangs in der Niederbornstraße im Stadtteil Eckenheim zu einer Auseinandersetzung, bei der im weiteren Verlauf Schüsse auf den Abschleppdienst abgegeben wurden. Die Polizei sucht Zeugen.
Ansicht oben (zur vollen Größe anklicken): Eigentlich wollten sie nur ihrer Arbeit nachgehen; und ein Fahrzeug abschleppen - dann mussten die Mitarbeiter des Abschleppdienstes unter Beschuss die Flucht ergreifen. Foto über Pexels
Nach Angaben der Polizei sollte das Fahrzeug eines 18-jährigen Tatverdächtigen abgeschleppt werden. Bereits hier sei es zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen. So sei der Mitarbeiter des Abschleppdienstes von dem 18-Jährigen angegriffen und verletzt worden.
Der Mitarbeiter habe sich in ein Krankenhaus begeben und einen Kollegen verständigt, der den Abschleppwagen abholen sollte. Dieser sei gemeinsam mit einer weiteren Person in einem Kleinwagen erschienen, sie hätten ihr eigenes Fahrzeug aufgeladen und seien unvermittelt von einer Gruppe junger Männer beschossen worden.
Abschleppwagen verliert Fahrzeug
Die Mitarbeiter flüchteten mit dem Abschleppwagen und verloren dabei das aufgeladene Fahrzeug. Die Männer blieben unverletzt. Die Tatverdächtigen flüchteten ebenfalls, nach ihnen wird mit Hochdruck gefahndet. Zeugen, die Angaben zum Sachverhalt oder den flüchtigen Personen machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 069 / 755-98399 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.
Die Polizei schließt einen Zusammenhang mit den Explosionen der vergangenen Tage, den sogenannten Vaas Delikten (Violence as a Service), aus. Diesbezüglich reagierte die Polizei bereits mit verstärkten Kontrollmaßnahmen und einem behördenübergreifenden Fahndungskonzept im innerstädtischen Bereich, insbesondere zur Nachtzeit. Gleichzeitig werden die Ermittlungen unter Einbindung verschiedener Dienststellen mit hoher Intensität fortgeführt. (ots/ma)
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Quellenhinweis: Polizeipräsidium Frankfurt;
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