PREUNGESHEIM - Die Johanna-Tesch-Schule kann voraussichtlich in gut zwei Jahren ihren endgültigen Schulstandort an der Homburger Landstraße 285-287 beziehen. Für das Areal hat der Magistrat nun den Kauf eines schlüsselfertigen Schulgebäudes mit Wettkampfsporthalle und Außenanlagen beschlossen. Der Verkäufer werde das Gebäude innerhalb kürzester Zeit errichten und an die Stadt übergeben, heißt es in einer Mitteilung der Stadt.
Ansicht oben: So könnte sich das Außengelände am künftigen Standort in Preungesheim darstellen. Die Visualisierung des Schulneubaus hatte die Stadt jüngst veröffentlicht. Visualisierung: Stadt Frankfurt
Das Projekt war wegen seines Umfangs in zwei Meilensteine aufgeteilt worden: In einem ersten Schritt waren Grundstückserwerb und Planung bis zur Baugenehmigung beschlossen worden. Dem hatten die Stadtverordneten bereits 2025 zugestimmt. Das erworbene Grundstück hat eine Gesamtfläche von rund 13.500 Quadratmetern. Ein unmittelbar anschließendes Grundstück von knapp 2.500 Quadratmetern gehörte bereits der Stadt, sodass nun eine großflächige Liegenschaft zur Verfügung steht.
Im zweiten Abschnitt geht es nun darum, alle Leistungen nach der Baugenehmigung bis hin zur schlüsselfertigen Übergabe zu beschließen. Da das Projekt im Rahmen der städtischen Schulbauoffensive (SBO) priorisiert worden sei, sei somit kein weiterer Beschluss der Stadtverordneten notwendig, berichtet das Dezernat für Bildung, Immobilien und Neues Bauen.
Im zweiten Abschnitt geht es nun darum, alle Leistungen nach der Baugenehmigung bis hin zur schlüsselfertigen Übergabe zu beschließen. Da das Projekt im Rahmen der städtischen Schulbauoffensive (SBO) priorisiert worden sei, sei somit kein weiterer Beschluss der Stadtverordneten notwendig, berichtet das Dezernat für Bildung, Immobilien und Neues Bauen.
Johanna-Tesch-Schule erhält den Vortritt
Zunächst sei vorgesehen gewesen, an dem Standort eine neue Kooperative Gesamtschule zu gründen. Da die sechszügige Johanna-Tesch-Schule aber schon lange auf ihren endgültigen Schulstandort wartet, wurde noch einmal umgeplant, erklärte die zuständige Dezernentin Sylvia Weber.
Die Johanna-Tesch-Schule startete 2019 noch unter dem Namen IGS im Frankfurter Norden – bespielt aber zwei Interimsstandorte in Bockenheim, in der Bildungsregion Mitte. Das bedeutet nach Angaben von Weber für Schule und Stadt einen hohen organisatorischen und auch finanziellen Aufwand. Denn Schülerinnen und Schüler müssen per Bustransfer aus dem Frankfurter Norden in die Stadtmitte gebracht werden.
Der Standort an der Homburger Landstraße liegt in der Bildungsregion Mitte-Nord, also räumlich zwischen dem bisherigen Interimsstandort und dem ursprünglichen Zielstandort im Frankfurter Norden. "Es ist somit eine gute Lösung für die Schule", meint Weber.
"Der Neubau wird unsere erste klimaneutrale Schule und ist auf das pädagogische Konzept der IGS abgestimmt." Sylvia Weber, Dezernentin für Bildung, Immobilien und Neues Bauen
Die Dezernentin bekräftigte, dass es sich um ein Pilotprojekt der Stadt Frankfurt zum klimaneutralen Bauen handele. Dafür seien Fördermittel bei der KfW beantragt und auch bereits bewilligt worden. Durch die Verwendung von klimapositiven und CO2 reduzierten Materialien können die CO2-Emissionen für die Bauphase des Schulgebäudes und der Sporthalle um rund 3.700 Tonnen reduziert und somit nahezu halbiert werden.
Stadt investiert dreistelligen Millionenbetrag
Das Energiekonzept sieht eine gezielte Auswahl von Materialien sowie die technische Gebäudeausrüstung mit Wärmepumpen und Photovoltaikanlage vor. Von dem eigens erzeugten Strom werden lediglich 25 Prozent für den eigenen Betrieb benötigt – 75 Prozent können somit in das öffentliche Netz eingespeist werden.
Für das Großprojekt werde ein dreistelliger Millionenbetrag in die Hand genommen, heißt es in der städtischen Mitteilung. Die Förderung durch die KfW entlaste dabei um zwei Millionen Euro – je eine Million Euro für das Schulgebäude und die Sporthalle.
Für das Großprojekt werde ein dreistelliger Millionenbetrag in die Hand genommen, heißt es in der städtischen Mitteilung. Die Förderung durch die KfW entlaste dabei um zwei Millionen Euro – je eine Million Euro für das Schulgebäude und die Sporthalle.
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Quelle: Presse- und Informationsamt Frankfurt
Dezernat für Bildung, Immobilien und Neues Bauen
