OSTEND - Nach einem Brand in der Einrichtung für obdachlose Menschen im Ostpark haben die Stadt und der Betreiber der Einrichtung das umsichtige Verhalten der Helferinnen und Helfer gewürdigt. Mitarbeitende und Feuerwehr hätten Schlimmstes verhindert, bekräftigte Elke Voitl, Dezernentin für Soziales und Gesundheit, zusammen mit Christine Heinrichs, der stellvertretenden Geschäftsführerin des Frankfurter Vereins, der die Unterkunft betreibt. Durch das schnelle Handeln, habe der Brandumfang stark eingeschränkt werden können.
Ansicht oben (zur vollen Größe anklicken): Brandschaden an einem der Gebäude der Obdachlosen-Unterkunft am Rand des Ostparks. Foto: MAXLOK MEDIA
Voitl und Heinrichs waren bereits während der Löscharbeiten am Sonntag (26. April), vor Ort, um sich ein Bild von der Situation zu machen. Die Mitarbeiter des Frankfurter Vereins hatten die Einrichtung unmittelbar nach dem Ausbruch des Feuers am Sonntagmorgen evakuiert. Die Bewohner seien im vorderen Teil der Unterkunft und im Ostpark gesammelt und mit Getränken und Essen versorgt worden.
Sechs Schlafplätze zerstört
Durch das Feuer seien sechs Schlafplätze zerstört. Drei Menschen sollen leichte Verletzungen erlitten haben. Die Brandursache sei weiterhin unklar. Die Bewohner der beschädigten Zimmer seien in anderen Unterkünften der Stadt untergebracht worden. Insgesamt nutzten in der Nacht zum Sonntag 187 Menschen die Unterkunft.
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Quellen: Presse- und Informationsamt Frankfurt; Frankfurter Verein; Polizeipräsidium Frankfurt
