IGS Süd: Schulstandort Biegweg wächst

17.06.2026
MAXLOK-Redaktion


Umzug der Mittelstufe für Sommer 2026 geplant / Ersatzstandort in Bockenheim

BOCKENHEIM - Die Zusammenführung der Integrierten Gesamtschule (IGS) Süd am Standort Biegweg macht weitere Fortschritte. Wie das Dezernat für Bildung, Immobilien und Neues Bauen mitteilt, wurden in diesen Tagen sämtliche 129 Container für die neue Modulanlage angeliefert und aufgestellt. Damit ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum geplanten Umzug der Jahrgänge acht bis zehn erreicht.

Ansicht oben (zur vollen Größe anklicken): Die Bodenplatte am Ersatzstandort am Biegweg wurde dieser Tage gegossen. Foto: Stadt Frankfurt / Amt für Bau und Immobilien
 
Zuvor war das Gelände für die Anlage vorbereitet worden. Auf der eigens gegossenen Betonbodenplatte wurden die Container mithilfe eines Krans positioniert. Jeder einzelne Modulbaustein wurde dabei direkt vom Lastwagen auf seinen vorgesehenen Platz gehoben. Insgesamt entsteht aus den Modulen eine dreigeschossige Anlage, die künftig die bislang noch ausgelagerten Klassen der Mittelstufe aufnehmen soll.
 

Innenausbau der Container bis Ende Juli

Nach Angaben der Stadt verläuft das Projekt weiterhin nach Plan. Die erforderliche Baugenehmigung liegt bereits vor. Nun beginnt der Innenausbau der Containeranlage. Dieser soll nach aktuellem Stand bis Ende Juli abgeschlossen werden. Anschließend ist vorgesehen, dass die Jahrgänge acht bis zehn zum Ende der Sommerferien 2026 an den Biegweg umziehen.
 
Bildungsdezernentin Sylvia Weber betont die Bedeutung des Projekts für die Schule. Die derzeitige Aufteilung auf zwei Standorte stelle die Schulgemeinschaft und das pädagogische Konzept vor erhebliche Herausforderungen. Umso wichtiger sei es, den engen Zeitplan einzuhalten und die Zusammenführung der Schule wie vorgesehen umzusetzen.
 

Umzug wegen statischer Probleme am Schulbau

Hintergrund der Auslagerung sind statische Probleme am früheren Hauptgebäude der IGS Süd in Sachsenhausen. Deshalb mussten die Jahrgänge fünf bis sieben bereits im vergangenen Sommer an den Standort Biegweg umziehen. Die höheren Klassen verblieben zunächst in der Villa Süd in Sachsenhausen und werden dort noch bis zum Abschluss des aktuellen Schuljahres unterrichtet.
 
Mit dem Umzug der Mittelstufe kann die Schule den Übergangsbetrieb auf zwei Standorte beenden. Gleichzeitig schafft dies die Voraussetzung für die nächsten Schritte bei der Zukunftsentwicklung der IGS Süd. Nach dem vollständigen Auszug aus dem bisherigen Schulgebäude sollen dort die geplante Sanierung sowie der Neubau der Schule beginnen.
 

Künftiger Ersatzstandort dann am Länderweg

Allerdings wird der Biegweg nur eine Zwischenstation bleiben. Bis das umfangreiche Bauprojekt abgeschlossen ist, soll die IGS Süd erneut umziehen, um möglichst schnell wieder in ihrer angestammten Bildungsregion im Frankfurter Süden verortet zu sein. Dafür plant die Stadt einen dauerhaften Auslagerungsstandort im Länderweg, der noch errichtet werden muss.
 
Mit dem Abschluss der Containeraufstellung ist nun ein wesentlicher Abschnitt des Projekts erreicht. Aus Sicht der Stadt stehen die Zeichen weiterhin auf einen pünktlichen Umzug und damit auf die Wiedervereinigung der gesamten Schulgemeinschaft an einem Standort.
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Quelle: Presse- und Informationsamt Frankfurt