Wilhelmshöher Straße: Ortsbeirat fordert Planung für zweiten Bauabschnitt
SECKBACH - Der Ortsbeirat 11 (Fechenheim, Riederwald, Seckbach) drängt auf konkrete Vorschläge für die weitere Erneuerung der Wilhelmshöher Straße in Seckbach. Auf Antrag von Grünen, SPD und Linken soll der Magistrat einen Zwischenstand zu den Planungen für den zweiten Bauabschnitt vorlegen und mehrere umsetzbare sowie förderfähige Varianten präsentieren.
Dabei soll nicht allein die Sanierung der Straße im Mittelpunkt stehen. Der Ortsbeirat nennt eine Reihe von Anforderungen: Insbesondere für Schulkinder soll der Fußverkehr sicherer werden. Gleichzeitig sollen die Geschäfte gut erreichbar bleiben und bessere Halte- und Parkmöglichkeiten für Autos, Motorräder, Roller und Fahrräder geschaffen werden. Auch sichere Zugänge zum öffentlichen Nahverkehr, eine Aufwertung des alten Seckbacher Dorfkerns und eine bessere Steuerung des Durchgangsverkehrs gehören zu den Zielen.
Abgesackte Fahrbahn verdeutlicht Dringlichkeit
Grüne, SPD und Linke verweisen darauf, dass bereits im ersten Halbjahr 2025 gemeinsam mit dem Mobilitätsdezernat verschiedene Lösungsansätze diskutiert worden seien. Bislang seien allerdings lediglich einzelne Bausteine und keine ausgearbeiteten Planungsvarianten vorgestellt worden. Die Dringlichkeit der Sanierung habe zudem die Fahrbahnabsenkung im Juni 2026 deutlich gemacht.
Der Antrag von Grünen, SPD und Linken wurde mehrheitlich angenommen. Die CDU, AfD und BFF enthielten sich der Abstimmung.
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