Mit einer monumentalen Netzskulptur setzt Frankfurt am Main ein weithin sichtbares Zeichen für die Zukunft seiner Innenstadt. Ab Juli spannt sich das Werk „A Sky Full of Hope – Earthtime 1.78 Frankfurt“ der US-Künstlerin Janet Echelman über die Konstablerwache. Entstanden im Rahmen der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026, soll die Installation weit über das Veranstaltungsjahr hinaus bleiben – als erst zweites dauerhaftes Werk Echelmans in Europa.
„Das Netz sind wir alle.“
Kulturdezernentin Ina Hartwig
Die farbintensive Netzstruktur versteht sich als Sinnbild urbaner Vielfalt. Inspiriert von den zahlreichen Nationen, die in Frankfurt leben, steht das Geflecht für Verbindung und Stabilität: „Das Netz sind wir alle“, sagt Kulturdezernentin Ina Hartwig. Unter dem Leitmotiv „Design for Democracy – Atmospheres for a better life“ werde hier ein zentraler Ort poetisch transformiert und neu erlebbar gemacht.
Die geplante Installation von Janet Echelman. In Porto gibt es bereits ein Werk der US-amerikanischen Künstlerin. Die Arbeit in Frankfurt wäre das zweite dauerhafte Projekt von Echelman in Europa. Visualisierung: Atelier Markgraph
Auch Wirtschaftsdezernentin Stephanie Wüst sieht in der Installation einen Impuls für Standort und Tourismus. Die Konstablerwache, bislang eher Durchgangsort, soll zum atmosphärischen Ankerpunkt werden. WDC-Geschäftsführerin Carolina Romahn spricht von einer „living sculpture“, die mit Wind, Licht und Bewegung spielt und so Aufenthaltsqualität schafft.
US-Künstlerin Janet Echelman. Sie wird im Rahmen der diesjährigen World Design Capital Frankfurt Rhein-Main tätig. Foto: Stadt Frankfurt
Für Frankfurt entwickelte Echelman eine eigene Farbpalette, die warme und kühle Töne ausbalanciert – als Symbol für kulturelle Vielfalt und ein neues Verhältnis von Mensch und Natur. Begleitformate sind geplant. Ziel ist eine langfristige soziale und räumliche Aufwertung des öffentlichen Raums im Herzen der Stadt.
Kulturdezernentin Ina Hartwig bei der Präsentation des Kunstprojektes. Foto: Stadt Frankfurt
Quelle: städtisches Presse- und Informationsamt


