Start der Internationalen Wochen gegen Rassismus

16.03.2026
MAXLOK-Redaktion


FRANKFURT - Unter dem Motto „100 Prozent Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus" stehen in diesem Jahr die Internationalen Wochen gegen Rassismus. Bis Sonntag, 29. März, werden dazu in Frankfurt 22 Veranstaltungen geboten. Ziel der Aktionswochen ist die Sensibilisierung der Gesellschaft für Rassismus, die Stärkung von Betroffenen und das Eintreten für Menschenwürde und Vielfalt.

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus gehen auf eine Initiative der Vereinten Nationen (UN) zurück, die 1966 den 21. März zum „Internationalen Tag zur Überwindung von rassistischer Diskriminierung" ausriefen. In Deutschland gibt es in diesem Jahr 3386 Veranstaltungen, koordiniert von der Stiftung gegen Rassismus mit Sitz in Darmstadt.

Aktionen von zivilgesellschaftlichen Organisationen

In Frankfurt koordiniert die Stabsstelle Antidiskriminierung im Diversitätsdezernat von Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg im Rahmen der Aktionswochen 22 Veranstaltungen von zivilgesellschaftlichen Organisationen. Über das im Diversitätsdezernat angesiedelte Projekt „Partnerschaft für Demokratie" erhalten sie insgesamt 30.000 Euro. „In Zeiten, in denen unsere Demokratie und damit unsere Rechte und Werte bedroht sind, braucht es eine starke Zivilgesellschaft und mehr Engagement für Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt", sagt Eskandari-Grünberg. „Hier leisten die Projekte im Rahmen der Wochen gegen Rassismus wertvolle Arbeit."

Kinder Zentrum Gallus und Liebigschulverein engagiert

Unter anderem dabei sind das „Kinder Zentrum Gallus" mit Aktionen zu Alltagsrassismus, der Verein Nusrat mit einer Schreibwerkstatt für junge Menschen, das Günter-Feldmann-Zentrum mit Projekten zum Thema Menschenwürde, der Verein Amanet mit einem Workshop für Schwarze Menschen in der Diaspora, der Verein „Mehr als wählen" mit einer parlamentarischen Simulation für Schülerinnen und Schüler, der Internationale Jugendverein Hessen mit Workshops über Rassismus und Diskriminierung in sozialen Medien und der Liebigschulverein mit einem Workshop über Antiziganismus.

Mehr Informationen zu den Aktionen gibt auf der Internetseite der Stadt Frankfurt unter der Überschrift Partnerschaft für Demokratie Frankfurt. 

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Quelle: Presse- und Informationsamt Frankfurt

Das verwendete Bild zeigt sich berührende Hände, die gemeinschaftlichen Zusammenhalt symbolisieren. Foto: Pexels