Frankfurt soll mehr Trinkbrunnen erhalten

23.03.2026
MAXLOK-Redaktion


FRANKFURT - Pünktlich zum Weltwassertag am Sonntag (22. März) sind in Frankfurt die ersten öffentlichen Trinkbrunnen wieder in Betrieb genommen worden. Das Klimareferat der Stadt setzt die Anlagen nach der Winterpause schrittweise wieder in Gang. Die historischen Trinkbrunnen folgen nach Ostern. Die Saison endet – wie jedes Jahr – im Oktober.

 

Ansicht oben: Der öffentliche Trinkwasserbrunnen im Hafenpark im Stadtteil Ostend. Foto: Stadt Frankfurt

 

Im Stadtgebiet gibt es insgesamt 26 Trinkbrunnen: acht neue Trinkbrunnen, zehn historische Anlagen und sieben Mainova-Trinkbrunnen. Hinzu kommt ein weiterer Trinkbrunnen vor dem Bethanien-Krankenhaus, den der Klinikbetreiber Agaplesion unterhält

„Kostenfreies Trinkwasser sollte – gerade in den kommenden heißen Sommerwochen – in unserer Stadt leicht zugänglich verfügbar sein", bekräftigt Tina Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Klima, Umwelt und Frauen. „Mit den öffentlichen Trinkbrunnen sparen wir Plastikflaschen, schonen die Umwelt und stellen unkompliziert frisches Wasser zur Verfügung."

19 weitere Trinkbrunnen im Stadtgebiet vorgesehen

Das Netz wächst weiter. Drei weitere Trinkbrunnen sind derzeit noch im Bau oder werden vom Klimareferat technisch ertüchtigt. Sie sollen in Kürze in Betrieb gehen. Zudem hat die Stadt Frankfurt eine Förderung des Landes Hessen für 16 weitere Trinkbrunnen erhalten. Diese sollen in diesem und in den kommenden zwei Jahren installiert werden.

Für mehrere Standorte sucht die Stadt weiterhin Patinnen und Paten. Diese schauen regelmäßig nach dem Brunnen und melden Verschmutzungen oder Schäden an das Klimareferat. Informationen zu den Trinkbrunnen und dem Patenschaftsprogramm gibt es unter Trinkbrunnen | Stadt Frankfurt am Main sowie Trinkbrunnen-Paten | Stadt Frankfurt am Main.

Wer einen Defekt oder eine Verunreinigung entdeckt, kann dies auch über den städtischen Mängelmelder unter ffm.de/de/maengelmelder weitergeben. Alle Standorte der Trinkbrunnen sind außerdem im Geoportal der Stadt unter geoportal.frankfurt.de zu finden. Wasserspender, die aktuell nicht in Betrieb sind, erscheinen dort grau. (beg/pia)

----------

Quelle: Presse- und Informationsamt Frankfurt