Junges Museum zeigt den Weg zur Medienkompetenz

27.03.2026
MAXLOK-Redaktion


FRANKFURT - Das Junge Museum Frankfurt möchte mit seiner neuen Ausstellung "Damals 1410" Kindern im Alter ab acht Jahren den Weg zur ersten Medienkompetenz aufzeigen. Die gemeinsame Ausstellung des Grazer Kindermuseums FRida & freD und des Jungen Museums Frankfurt führt Kinder und Jugendliche spielerisch durch die digitale Welt und hilft ihnen, sich dort zurechtzufinden.

Ansicht oben: Den jungen Besuchern bieten sich zahlreiche Stationen zum Mitmachen und Ausprobieren. Foto: Historisches Museum Frankfurt / Jens Gerber

Ermöglicht wurde die Ausstellung durch die Klaus Tschira Stiftung. „Spielend erschließen sich Kinder ihre Umgebung und die Welt. Beim Spielen werden grundlegende Fertigkeiten und Fähigkeiten entwickelt, erlernt und eingeübt", sagte die Leiterin des Jungen Museums, Susanne Gesser. Dabei sei das Aktivieren eigener Erfahrungen entscheidend für das Aufnehmen und Umsetzen von neuem wie bisherigem Wissen. So habe es nahe gelegen, das Thema als Spiel im Raum zu realisieren.

Den Start bildet eine Zeitreise ins Mittelalter

Am Start der Ausstellung steht eine Zeitreise in eine mittelalterlich anmutende Stadt. Mit einer eigenen Spielkarte können sich Besucher an einer der 25 Hands-on Stationen einloggen und müssen einem sympathischen Charakter – einer freundlichen Ratte – helfen, ein Problem zu lösen. Für jede gespielte Station gibt es Abzeichen, die jeweils einem von neun Medienkompetenz-Feldern entsprechen, zum Beispiel Datenschutz, Influencing oder Fake News.

Die Ausstellung wurde bereits im Grazer Kindermuseum gezeigt und stieß auf große Resonanz. Gesser sagt: „Wir hoffen, all jene, die bisher wenig Gelegenheit dazu hatten, beim Umgang mit Fake News, der Nutzung von KI oder dem Datenschutz zu sensibilisieren."

MAXLOK-Service:

  • Die Ausstellung steht in den Sprachen Deutsch und Englisch zur Verfügung.
  • Jede Station hat über Lautsprecher, Hörknubbel oder Kopfhörer eine Sprachausgabe.
  • Sämtliche Stationen sind zudem mit einem Rollstuhl unterfahrbar.
  • Schulklassen können für ihren Besuch Zeitfenster von 1,5 Stunden reservieren. Möglich sind 9 Uhr, 10.30 Uhr und 12 Uhr.
  • Das empfohlene Alter der Kinder für den Besuch ist von acht bis zwölf Jahren.
  • Die Ausstellung ist ein digital-analoges Game, es werden keine Führungen angeboten. Sie läuft bis Februar 2027.
  • Die Besucherinnen und Besucher zahlen einen Eintritt von acht Euro, ermäßigt vier Euro.
  • Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren haben einen freien Eintritt. 
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  • Das Begleitprogramm zur Ausstellung ist unter junges-museum-frankfurt.de/kalender abrufbar.

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Quelle: Junges Museum Frankfurt