Jugendkunstwettbewerb: 150 Kreative zeigen, wie sie die Stadt und die Stadtteile sehen
FRANKFURT - Wie sieht Frankfurt aus der Perspektive junger Menschen aus? Rund 150 Künstlerinnen und Künstler im Alter zwischen 12 und 21 Jahren haben darauf beim Jugendkunstwettbewerb „FFM fühl’ ich“ ihre ganz eigenen Antworten gegeben. Die Teilnehmer aus rund 30 Stadtteilen hielten in Zeichnungen und Doodles fest, was sie mit Frankfurt verbinden – von Lieblingsorten und Wahrzeichen über Alltagserlebnisse bis zu persönlichen Erinnerungen.
Ansicht oben (zur vollen Größe anklicken): Flüchtiges Stadtbild der jungen Künstlerin Sofiia Sorokina - sie nennt ihr Werk "Ein Schluck Frankfurt". Copyright: Sofiia Sorokina
Jetzt sind im Konferenzzentrum des Jugend- und Sozialamtes die besten Arbeiten ausgezeichnet worden. In der Altersgruppe der 12- bis 15-Jährigen gewann Janat Afridi mit ihrem Werk „Frankfurter Monopoly“. Darin verarbeitet sie eigene Erfahrungen, Gefühle und Erinnerungen und verbindet sie mit verschiedenen Orten und Facetten der Stadt. Nach Angaben des Jugend- und Sozialamtes überzeugte die Jury insbesondere diese persönliche und zugleich kritische Auseinandersetzung mit Frankfurt.
Bei den 16- bis 21-Jährigen belegte Sofiia Sorokina mit „Ein Schluck Frankfurt“ den ersten Platz. Ihr Bild zeigt unter anderem eine Katze, der am Morgen scheinbar die Stadt auf den Kopf fällt. Die Jury würdigte die ungewöhnliche Idee, die kräftigen Farben und Sorokinas eigenständige Bildsprache.
Perspektive junger Menschen auf die Stadt
Sozialdezernentin Elke Voitl (Grüne) betonte bei der Preisverleihung die Bedeutung der Perspektive junger Menschen für die Stadt. Frankfurt solle so gestaltet werden, dass sie sich aktiv einbringen und gute Zukunftsperspektiven entwickeln könnten. Auch Jugendamtsleiterin Nanine Delmas hob die Bedeutung kultureller Bildung hervor: Sie gebe jungen Menschen die Möglichkeit, eigene Ideen zu entwickeln und ihre Sicht auf die Welt auszudrücken.
Der Wettbewerb „FFM fühl’ ich“ wird vom Kommunalen Jugendbildungswerk des Jugend- und Sozialamtes gemeinsam mit dem Medienzentrum Frankfurt veranstaltet. Wer sich selbst ein Bild vom jungen Blick auf Frankfurt machen möchte, kann sämtliche eingereichten Arbeiten noch bis zum 27. November im Jugend- und Sozialamt, Eschersheimer Landstraße 241-249, sehen.
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Quelle: Presse- und Informationsamt Frankfurt;