Gedenken an den 20. Juli / Stadt mahnt zum Schutz der Erinnerungskultur
FRANKFURT - Mit einer Gedenkstunde in der Paulskirche hat die Stadt Frankfurt am Montag an den deutschen Widerstand gegen das NS-Regime und das gescheiterte Attentat auf Adolf Hitler vom 20. Juli 1944 erinnert. Stadtkämmerer Bastian Bergerhoff würdigte in seiner Ansprache den Mut der Frauen und Männer des Widerstands um Claus Schenk Graf von Stauffenberg und Werner von Haeften.
Ansicht oben (zur vollen Größe anklicken): Stadtkämmerer Bastian Bergerhoff bei der Kranzniederlegung und beim stillen Gededenken am Mahnmal der Opfer der Gewaltherrschaft an der Paulskirche. Foto: Stadt Frankfurt / Chris Christes
Der 20. Juli zeige, dass das Gewissen über Macht, Ideologie und blinden Gehorsam stehen müsse. „Ohne Menschen, die ihrem Gewissen folgen, gibt es keine Freiheit", sagte Bergerhoff. Zugleich mahnte er, die Erinnerung an die Opfer der NS-Diktatur lebendig zu halten.
Mit dem Tod der letzten Zeitzeuginnen und Zeitzeugen wachse die Verantwortung der Gesellschaft, Geschichte weiterzugeben, Fälschungen entgegenzutreten und die Bedeutung von Demokratie und Rechtsstaat zu vermitteln. Im Anschluss an die Gedenkstunde legten die Teilnehmenden am Mahnmal der Opfer der Gewaltherrschaft an der Paulskirche einen Kranz nieder.
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Quelle: Presse- und Informationsamt Frankfurt
